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über sich und seinem Lehrer gratulirt. Was übrigens noch denVorwurf des Unsystematischen betrifft, so gebe ich zu bedenken,erstens, dass, wie Gruppe in seinem Antäüs*) bemerkt, der dieKöpfe aufklärende Geist die Eigenschaft hat, gerade dann schalzu werden, wenn man ihn auf Flaschen abzieht; zweitens, dassselbst ein an sich standhaftes Licht doch öfter einem Auge,welches demselben nicht Stand zu halten vermag, nur blitzenderscheint, und dass endlich drittens auch die Blitze nothweudigsind, indem man ohne deren, wenn auch nicht immer willkom-mene, Hilfe oft nicht wüsste, dass man sich im Finstern befindetuud folglich des Lichtes bedarf.
Sowohl der. Wunsch mehrerer literarischer Freunde, die zweiim ersten Bande dieser Schriften sich befindenden französisch ge-schriebenen Aufsätze (über die Eucharistie und über den Begriffder Zeit) in deutscher Sprache zu besitzen, als auch mein indiesem ersten Bande gegebenes Versprechen, die erste dieserzwei Abhandlungen fortzusetzeu, — haben mich bestimmt, beideals eigene Schrift oder als Beilage zum ersten Band, ins Deutscheübersetzt und mit vielen Zusätzen und Anmerkungen versehen,gleich nach Erscheinung dieses zweiten Bandes in derselben Ver-lagshandlung erscheinen zu lassen *<■).
Da ich, dieses schreibend, durch die Güte des Herrn 0.Fr. Göschei seine neueste Schrift: „Monismus des Gedan-kens“ ***) erhalte, in welcher derselbe die Hegel’schen Philo-
*) Autacus, ein Briefwechsel über specnlative Philosophie in ihremConflict mit Wissenschaft und Sprache. Berlin, Nauck 1831.
**) Von der hier berührten Beilage erschien nur ein Heft, welchesaber die versprochenen Uebersetzungen nicht enthielt. Sie waren jedochallerdings damals und zwar auf Veranlassung des Herausgebers von dessenSchwester Therese entworfen und von Baader durchgeseben und nacheinigen Verbesserungen gebilligt worden. Man wird sie im VII. Bande ,der Gesammtausgnbe finden. Vergl. Fr. Baaders Kleine Schriften. Zweitebedeutend vermehrte Ausgabe. Leipzig, Betlunann, 1850. S. 71—83 undS. 90—111. H.
***) Der Monismus des Gedankens. Zur Apologie der gegenwärtigenPhilosophie am Grabe ihres Stifters, von C. Fr. Göschei (Naumburg, Zim-