Vorwort.
xJte mir durch die Liberalität des Königlich SächsischenGesummt-Ministeriums für den dreißigjährigen Kriegverwilligte Benutzung des Dresdener Archivs hatte michbereits vor zwei Jabren in den Stand gesetzt, eine bis dahinnoch dunkele Partie in der Geschichte Wallensteinsaufzuklären und die gegen denselben von gleichzeitigenSchriftstellern erhobene Beschuldigung hochverrätherischerUnterhandlungen mit den Sachsen im Sommer 1633völlig zurückzuweisen*). Dabei erwähnte ich damals,daß er bald daraus, um seiner Absetzung zuvorzukommen,der er gewärtig sein mußte, seine früheren Unterhand-lungen mit den Feinden in seinem Interesse gegen denKaiser wieder angeknüpft und so seinen Untergang her-beigeführt habe. Wenn über diese von mir damals aus-gesprochene Ansicht, in der ich in der Hauptsache mitK.A. Wenzel, Barthold, Mailath, Roepell, Aretin u.a.m.