Buch 
Der Kaiser Ferdinand und der Herzog von Friedland während des Winters 1633-1634 : nach handschriftlichen Quellen des Königlich-Sächsischen Haupt-Staat-Archivs und mit kritischer Berücksichtigung der gedruckten Berichte dargestellt / von Karl Gustav Helbig
Entstehung
Seite
VI
JPEG-Download
 

VI

gegen Förster übereinstimmte, noch etwa einige Zweifelvorhanden sein konnten, so werden diese durch die vonmir kürzlich im Dresdener Archive aufgefundenen undhier mitgetheilten Dokumente, die sich auf die noch ganzunbekannten im Januar 1634 mit Sachsen ange-knüpften Unterhandlungen beziehen, völlig beseitigt.Der Herzog von Fricdland tritt hier schonseit dem Ende des Jahres 1633 als offen-barer Verrather gegen den Kaiser auf. Wohlhatte ich mich mit dem einfachen Abdrucke dieser Do-kumente begnügen und dies neue Material den Sach-verständigen zur eigenen Ergänzung der ihnen bekanntenGeschichte überlassen können. Da ich aber in den vor-handenen Berichten manche Unklarheit und Verwirrungfand, die zum Theil wohl aus der Unkenntniß der vonmir hier erst benutzten archivarischen Nachrichten erklär-bar wird, so entschloß ich mich, ein vollständiges Bildder letzten Lebensmonate des Herzogs zu geben, indem natürlich die seither unbekannten Thatsachen einenverhältnißmäßig größern Raum einnehmen. Was be-reits bekannt ist, habe ich nach strenger Prüfung dervorhandenen Berichte in möglichster Kürze erzählt, ohnedie benutzten Quellen anzuführen, da sie jedem Ge-schichtsfreunde zugänglich sind. Diese werden auch alles,was neu ist, sofort erkennen. Die Dokumente sindtheils auszugswesse in den Text verarbeitet, theils, woes nöthig war, an gehöriger Stelle ganz abgedruckt.Sie sind alle noch ungedruckt bis auf die PilsenerVerbindung, die sich vollständig und richtig nur beiLünig und Aretin findet, und die beiden kaiserlichen

PattdrrwWarnndlangich <

sich

läge

liche

ges<l

Her

gen'

die

Wo

erw

feff-

chiv

dar

ner

den

unt

wie

wol

in

W.

ode

giö

sist

gei