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vor ihm alßdann sicher were, Solle Ihm zuuerstehengeben, daß die Pfaffen, Spanier vnd dergleichen Mennernicht zugeben wollen, daß er einen Frieden machen sollemit reputalion der Chur - vnd Fürsten, weil ers so hochan mich begehrt, ich es auch wegen dieses Werks hoch-nöthig finde, Alß habe ich versprochen, die Reise auf michzu nehmen, hoffe I. E. werden damit zufrieden sein,Mangelt itzo an nichts, alß an Deroselben praesonr, bittedeßwegen nochmals vmb Gottes willen, Sie eilen sovielmenschlich vnd müglich ist. Die ienigen, so vom Herzogizo aussetzen, sind von den Spanischen ministris bestochenWorden, Hat nichts zu bedeuten, er ist ihnen bsstant vndverletzet sich auff I. E. Ich habe ihm versprochen, daßSie vnd Ich bey ihm leben vnd sterben wollen, ist sehreoMent, Ich hoffe wills Gott balde wieder hierzusein,vnd I. E. aufwarten, Es gehe wies wolle, es ist eingemachtes essen vor uns, Aber bey Gott, wir müßen denHerzog nicht laßen, eö sind noch die meisten officirer hier,die sind alle fir, Ich schließe in höchster eile, werde heutenoch wegk, Bin vnd werde sterben
I. E.
Pilsen , den ^ Fxhr. treuer Diener vnd Knechtin höchster eile. Franz Albrecht, H. z. S.
D. Herzog bittet auch, man wolle befehlen, daß die-ienigen Garnisonen, so wir in Schlesien haben, mit Schaf-gozschen in guter correspondenz vnd vernehmen weren,denn dem Gözen vnd andern trawet er nicht, wegen bes-serer Zusammenführung des Bolcks bittet der Herzog zumallerhöchsten, Ich wills bey Herzog Berndt auch schonmachen, daß an den grenzen etwas aufwarten soll, Wennsvon nöthen sein wirdt. I. E. kommen vmb Gottes wil-len balde. —