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Der Kaiser Ferdinand und der Herzog von Friedland während des Winters 1633-1634 : nach handschriftlichen Quellen des Königlich-Sächsischen Haupt-Staat-Archivs und mit kritischer Berücksichtigung der gedruckten Berichte dargestellt / von Karl Gustav Helbig
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Terzkasche Reiter, 5 Compagnien sogenannter altsächsischerReiter vom Regimente seines Obersten Julius Heinrichvon Sachsen und 200 Mann Fußvolk desselben Oberstenin Begleitung des Jlow, der Grafen Terzka und Kinskyund deren Frauen Pilsen , um über Mies und Plan nachEger zu gehn. Dort hoffte er im Vertrauen auf die Er-gebenheit des von ihm vor Kurzem beförderten Comman-danten, des Obersten Gordon, eines protestantischen Schott-länders, sich bis zur Vereinigung mit den Schweden undSachsen halten zu können. Noch vor Mies, wo der Her-zog das erste Nachtquartier nehmen wollte, traf der OberstWalter Buttler, ein katholischer Jrländer, mit 8 Com-pagnien Dragonern (etwa 6700 Mann) auf denselben.Kurz vorher hatte dieser in Kladrau vom Herzog den Befehlerhalten, seine Leute schnell zusammen zu ziehen und nachPrag zu marschiren. Da er die Pässe gegen die Ober­ pfalz zu schützen hatte, so erregte dieser Befehl in ihmVerdacht gegen die Treue des Herzogs, dem er theils als, __ treuer Soldat seines Kriegsherrn, theils wohl auch, weil^.v«t^-er sich vom Herzog zurückgesetzt glaubte, nicht sehr gewo-gen war. Dennoch glaubte er gehorchen zu müssen, weiler noch nichts von der Absetzung des Herzogs wußte, waraber entschlossen, wenn in Prag zum Kampfe käme,für den Kaiser zu sterben. Jetzt wurde er aufgefordertmit nach Eger zu ziehen und merkte bald, wie es mit^»^»dem Herzog stand. Da reifte in ihm der Entschluß, Wal -* lenstcins Anschläge zu vereiteln, und eS gelang ihm auch

eine Nachricht, darüber dem Piccolomini zukommen zu las-sen. Auf dem weiteren Wege kam es zu einigen unbe-deutenden Gefechten mit kleinen Abtheilungen der langsamnachrückenden Kaiserlichen, und die 5 Compagnien sächsischerReiter gingen entweder auf eigenen Antrieb oder auf deneingegangenen Befehl ihres Obersten zurück, der von Wal-lensteins Absetzung und von den Vorfällen in Prag Nach-richt erhalten halte. So kam der Herzog den 24. Februar

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