Durch eine im XII. Stück dieses Intelligenzblattes S. 192(in der Anmerkung) sich befindende Berufung auf Büsch’s Ab-handlung (nicht Theorie) vom Geldumlauf könnte mancherunkundige Leser leicht zu der irrigen Meinung veranlasst werden,als wäre dieser nun mit Recht als classisch in der Staatswirth-schaftswissenschaft anerkannte Schriftsteller gleichfalls ein Yer-theidiger jener neuerdings uns wieder hier angepriesenen unbe-dingten und vollkommenen, d. li. von keinerlei Mauthoder Zöllen beschränkten Handelsfreiheit, gegen welche ich inmeinem letzthin diesem Intelligenzblatte beigelegten Aufsatz:„Ueber das passive Staatswirthschaftssystem“ öffentlich zu protes-tiren mir die Freiheit nahm. Da es mir nun einestheils sehr liebist, endlich einmal einen anderen und neueren Schriftsteller alsSmith genannt zu hören; anderntheils mir auch daran liegt, jedesfalsche Urtheil über Büsch (dessen lehrreichen Umgang ichselbst mehrere Monate in Hamburg nicht lange vor seinem Todegenoss) zu verhüten oder zu berichtigen, so finde ich es, beidem dermaligen Gerede für und wider den von Seiten der Re-gierung dem beinahe völlig darniederliegenden Manufacturwesenin Pfalzbayern nötbigen Schutz und Hilfe nicht undienlich, einevorzüglich passende und lehrreiche Stelle aus obengenanntem Werkewörtlich, und mit einigen Anmerkungen begleitet, hier einzurücken.
Nachdem Büsch im zweiten Bande (der neuen Auflageseines Werkes *) von 1800, S. 188) an Spanien und Portugal
*) Nemlicb seiner Schriften über Staatswirthschaft und Handlung,deren zwei erste Tbeiie mit dem besonderen Titel: Abhandlung von demGeldumlauf etc. versehen sind. H.