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so lässt sich die Anzahl dieser Längsfalten nicht ermitteln. Sie scheint sehr unbestimmt undschwankend zu sein, einzelne Falten stärker und grösser als die übrigen, andere tiefer oder flacher.
Von den drei vorliegenden Exemplaren ist eines mittler Grösse von Zollhöhe Fig. 18. bereits von Roemera. a. O. abgebildet und zur Begründung der Art benutzt worden. Es unterscheidet sich von dem grösstenFig. 14. durch relativ schnellere Grössenzunahme und weitere mehr dem Kreisrunden sich nähernde Mündung.Ein drittes Exemplar Fig. 17. hält indess schon die Mitte zwischen beiden und da die übrigen Formverhältnisseund Eigenthümlichkeiten keine Differenzen bieten: so stehe ich nicht an dieselben unter einem Namen zu ver-einigen. Roemer giebt die Anzahl der vom Wirbel herablaufenden Falten auf 8 bis 12 an, wovon ichmich nicht überzeugen kann; ich muss dieselbe völlig unbestimmt lassen. Eine hintere Buchtung des Mund-randes ist nicht vorhanden, der Abdruck des Randes sowie der Verlauf der Wachsthumslinien an der hin-tern Seite der Schale zeigen keine Spur einer solchen. Von den Arten anderer Localitäten lässt sich nurGraf Muensters C. canalifer Beitr. z. Petrefkd. III. Taf. 14, Fig. 27. von Schübelhammer zur Verglei-chung ziehen, allein die sehr starke Krümmung ihres Gehäuses und die tiefen Längsrinnen entfernen die-selbe doch soweit von der unserigen, dass wir sie nicht als Vertreter eines devonischen Typus betrachtenkönnen. Halls Acroculia niagarensis Palaeont. New York II. Tb. 60 Fig. B. krümmt sich noch stärker,hat aber flachere der unsrigen ähnliche Rinnen.
Im Kalk des Schneckenberges und des Scheerenstieges.
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C. acntissimus Taf. III. Fig. 9.
Die schlankeste, dünnste und längste Art von allen, denn ihr schief kegelförmiges, sehrleicht gekrümmtes Gehäuse hat bei 2 3 / 4 Zoll Länge kaum % Zoll Mündungsweite. Die Grös-senzunahme ist eine ganz allmählige und gleichmässige. Die Hinterseite ist flach, die vorderestark gewölbt, die Mündung queroval. Längsfalten und Streifen fehlen, selbst die Wachsthums-linien lassen sich an den wenigen Stellen der erhaltenen Schale nicht sicher erkennen.
Das einzige Exemplar genügt leider nicht zur sicheren Begründung der Art, doch ist seine Gestaltso ausgezeichnet, dass ich es unter dem von Herrn Bischof gewählten Namen habe abbilden lassen. EinerDeutung auf Dentalium oder Pteropoden widersprechen die anhaftenden Schalenfragmente und unter denanderweitig abnormen Formen, welche wir hier unter Capulus zu vereinigen genötliigt sind, findet das Exem-plar einen bequemen Platz, bis Art- und Gattungscharactere durch einen neuen glücklichen Fund sicherfestgestellt werden können.
Im Kalk des Schneckenberges.
C. BiSChofl Taf. III. Fig. 1. 3. 13.
Acroculia Bischofi Roemer, Palaeontographica V. 6. Taf. 2. Fig. 10.
Das Gehäuse gleicht einem kurzen sehr plumpen Kegel, ist schief und mit fast kreis-runder Mündung versehen. Der kegelförmig erhöhte Wirbel liegt hinter der Mitte, so dass dieHinterseite von ihm nahezu senkrecht zum Rande abfällt, während die Vorderseite unter einemWinkel von etwa 50 Grad gegen die Ebene der Mündung geneigt ist. Die Höhe der Hinter-seite beträgt 1" 3'", der Vorderseite 1" 10"', der Längsdurchmesser der Mündung 1" 10'",der Querdurchmesser 1" 8"'. Die Schale selbst ist für die Grösse des Gehäuses sehr dünn.Breite, flache Falten beginnen allmählig unterhalb des Wirbels und laufen in Bogenkrümmungnach Rechts zum Rande hinab. Sie sind unregelmässig, sowohl in ihrem Entstehen als in ihrerBreite. Ihre Anzahl lässt sich nicht bestimmen, auf dem erhaltenen vierten Theile des Umfangsder Schale liegen sechs. Auf dem Steinkerne des zweiten Exemplares ist weder ihr Bogen-lauf deutlich, noch sie selbst ringsum das Gehäuse, sie sind zum Theil so verflacht, dass sie
auf der rauhen Oberfläche des Kernes nicht mehr hervortreten. Die Wachsthumslinien sind
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