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Und so führt uns denn die Betrachtung jenes Dualismus allesLebens sofort nicht nur auf das Anerkcnntnias eines hiemit schongegebenen Tcrnars, sondern eines doppelten Ternars, so dassnemlieh dass dritte Princip bei jedem noch nicht vollendeten oderrückgängig gewordenen Sein nur ausser den zwei übrigen Prin-cipien oder Crundthätigkciten, bei jedem vollendeten Sein aberinner ihnen, selbe wahrhaft ausgleichcnd und einend, ihnen imletzteren Falle wahrhaft innewohnt, im ersteren sie bloss durch-wohnt.
Ich wende mich nun zur Petrachtung des Hervorgehens desQuatemars aus demselben Dualismus alles Lebens durch denTernär.
Vorläufig muss ich hierüber bemerken, dass diejenigen, welchebisher den Dualismus der Involution und der Evolution sofortmit jenem des Leibes und des Geistes (des Sinkens und des Auf-steigens) identisch hielten, sich nicht nur geirrt, sondern durchVerkennung des Problems die Lösung desselben sich unmöglichgemacht haben, weil dieses Problem eben darin besteht, diesenzweiten Dualismus (des Leibes und des Geistes) aus jenem erstenzu deducircn. Wenn zwei Strebungen ein statisches Gleichgewicht(sohin einen Stillstand) geben, so liebt ein zwischen dieselben inMitte Tretendes dieses Gleichgewicht wieder auf und erzeugt Bewe-gung. Diese muss aber hier immanent construirt werden, d. i. krei-send. Man erhält sohin für diese Wechselwirkung folgendes Schema:
Es bezeichnen nemlieh hier a lind b die Prin-cipien der Involution und der Evolution, zwischenwelchen jenes dritte kreisend und zwar z. P. vona (durch c) nach b gehend, die Involution derEvolution, so wie von b (durch d) nach a gehend,umgekehrt die Evolution der Involution entgegen
Thäligkeit, sondern sio muss als erregt, aufgestört von einem früheren(dem Einscliliessungsslreben, als der Anziehung ad intra) betrachtet werden.Eine Vorstcllungsweise, die von der gewöhnlichen bedeutend nlnveioht,nach welcher das Evolutionsstrehcn nicht als ein sich ausbreitendes Suchenund Sammeln, sondern als ein egoistisches Verdrängen alles Aeusserendargestellt wird.