Hieraus ergibt sich zunächst in Bezug aus die Geschütz-verstärkung :
55. „Sobald der Bau der ersten Angriffsstellung mit Be-stimmtheit erkannt ist, so verstärkt der Vertheidiger die„dahin gerichteten Wälle zunächst nur mit einem ange-messenen Theile der dazu disponirten Geschütze, um die„erforderliche Kraft zur Verzögerung der feindlichen Ar-beit zu gewinnen und erst wenn die Absicht des Belage-rers zweifellos erkannt wird, was sich gewöhnlich mit„Anbruch des Tages aus der über Nacht erfolgten Ar-„beit schließen läßt, wird die volle Geschützverstärkung„entwickelt."
Der Zweck der Geschützverstärkung ist nunmehr, die Voll-endung der begonnenen Arbeit des Feindes zu hindern, be-sonders aber den Bau und die Armirung seiner Batterieen,deren Lage man ziemlich genau wissen kann, vorzugsweise derRikoschettbatterieen, als der gefährlichsten, zu erschweren undso die Eröffnung ihres Feuers nach Möglichkeit hinauszuschie-ben. Das Ziel dieser Geschütze bilden mehr oder minder un-vollkommen gedeckte Arbeiten und Arbciteransammlungen, gegenwelche während der Dunkelheit, also mit einer nur ungenügendbestimmbaren Richtung und mit einer der Beobachtung meistentzogenen Wirkung geschossen werden muß.
Hieraus folgt zunächst:
56. „Die dazu bestimmten Geschütze geben von Zeit zu Zeit„in der Richtung der entdeckten Arbeit, besonders der„wichtigsten Batteriebauplätze, Leuchtgeschosse ab."
57. „Kartätschschüssc aus mittlern schweren Kanonen, Gra-' „naten und Bomben, erstere als Rollschüsse abgegeben,
„letztere unter den zulässig geringsten Elevationen, sind„die geeignetsten Mittel, sowohl die feindlichen Arbeiter„zu gefährden, als die Deckungen selbst zu durchschlagen„und zu beschädigen."
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