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Vorschule der Geologie : eine Anleitung zur Beobachtung und zum richtigen Verständniss der noch jetzt auf der Erdoberfläche vorgehenden Veränderungen sowie zum Studium der geologischen Erscheinungen überhaupt : nach dem "Geological Observer" des Sir Henry T. de la Beche : mit über 300 in den Text eingedruckten Illustrationen in Holzschnitt / Henry T. de la Beche ; frei mit Zusätzen bearbeitet von Dr. Ernst Dieffenbach
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Wärme des Wassers, welches durch Verwerfungsspalten u. s. w. eindringt. 407

kchiehten b und c gebildet waren, und wenn warmes Wasser durchdiese Verwerfungsspalten aufsteigt, wie oft geschieht und wie früher

Fig. 108.

bemerkt wurde, indem der gewöhnliche Zufluss des Regenwassers9 eintritt und nach einer wiederum porösen Schicht c hinfliesst, so°nnte die Erdtemperatur an irgend einem bei h gelegenen artesischen°hrloch bis zu einem gewissen Grade erhalten werden, während einan deres Bohrloch bei i durch seine Lage in der unmittelbaren Nähe^ nea Zuflusses von warmem Wasser durch die Spalte e, eine höherefimperatur geben wird, und zwar höher in dem Verhältniss zu dem°lumen und der Geschwindigkeit, mit welcher der früher unterdrückte«afluss jetzt einen Ausweg findet. Diese Vorsicht ist keineswegs über-Uasi g, da es in manchen Districten, wie z. B. in der NachbarschaftV ° n Bath, Beweise für die Gegenwart von Verwerfungsspalten giebt,welchen einige von beträchtlicher Grösse sind und welche vor derolagerung des Trias {new red ) und der Juraformation an jenem Orteq bildet wurden, wobei die Oberfläche der zerrissenen und gebogenenSteine durch die fast horizontalen Schichten dieser Ablagerungen be-

deckt

wurden, und da die Thermen von Bath (46°,66 C.) sich durch

® lrie von diesen alten Spalten zu erheben scheinen, so findet sich ein^flüemer Ausweg für sie durch die aufgelagerten Schichten, wie bei^*g- 168). Der Beobachter muss in solchen verdächtigen Districtenh der Temperatur von Wasser suchen, welches reichlich durch Ver-^ Ur >gen aufsteigt, wie bei fc, und es verdient bemerkt zu werden,s * c h in dem erwähnten Districte, in der Nähe von Bristol, einev errne i die Hotwells, von 23°,33 C. in den älteren zerrissenen undtvv orfenen Gesteinen findet.

^ ^ as die in verschiedenen Tiefen in artesischen Brunnen gefunde-jj ? r ^ ern peraturen und die zuweilen darin vorkommenden Verschieden-.^ eri betrifft, so muss man bedenken, dass die verschiedenen Fels-re ich 6n aUS ^ enen ^ asser erhalten wird, wenn auch nicht in hin-j> ei) der Menge für Jen gesuchten Bedarf, durch ihre verschiedeneältat ^ as Wasser bloss auf eine solche Weise durch sich durch-ben aass eine gegebene Quantität durch jede Schicht in einer gege-Jj- fliesst, und auf diese Weise auf die Circulation der Wärme

s * , ein' 1SS .^ at we ^ c be dasselbe aus einem Theil einer Reihe von Ge-Schichten in eine andere führt. Wenn der folgende Durchschnitt^hrch S g 0 wisse, bei dem Bohren eines artesischen Brunnenssa nkene Felsschichten darstellt, wo aa Thon, z. B. London Thon