412 Sedimentäre und Versteinerungen führende Gesteine.
es Einflüsse dieser Art geben, die bedeutend die bestimmten Tiefenmodificiren, in denen gewisse Temperaturen sonst gefunden werden.Allerdings würden diese, wenn eine allgemeine Wärmequelle in derErde existirt, welche die äussere Temperatur ihrer Kruste in grosse®Maasse beherrscht, bloss locale Variationen in irgend einer gegebenenTemperatur sein, die von der grösseren Thätigkeit der sie hervorbrm'genden Ursachen abhängen; indessen müssen doch bei der Untersuchungüber die Vertheilung der Wärme in dem Stücke der Erdkruste, zudem der Beobachter künstlich Zutritt erhalten kann, oder wenn er die-selbe aus den Thatsachen berechnen will, alle solche Verschieden-heiten beachtet werden, so dass die störenden Umstände von den wesent-lichen Ursachen der Zunahme der Wärme von der Oberfläche der Erdenach abwärts gehörig gesondert werden.
Art der Ablagerung sedimentärer und Versteinerungen führender
Gesteine.
Wenn der Beobachter genau die Art und Weise betrachtet habauf welche die Ablagerungen von Mineralstoffen gegenwärtig chemischund mechanisch durch die Wirkung des Wassers vor sich gehen undebenso die Art und Weise, auf welche die Reste thierischen und pflanz-lichen Lebens innerhalb solcher Ablagerungen begraben werden kön'nen, so muss er nun auch die verschiedenen Lagen, Schichten, oderanderen vermittelst des Wassers gebildeten Formen von Mineralmasse»studiren, in denen in verschiedenen Theilen der Welt mehr oder vre'niger organische Reste vertheilt sind. In einer Beziehung ist er 1111Vortheil über seine früheren Untersuchungen, da er bei ihnen oft nUrauf das schliessen konnte, was unter Meeren und Seen vor sich gehhin diesen Gesteinen dagegen ihm häufig Gelegenheit geboten ist, d*'recte Anschauung von dem zu erhalten, was wirklich unter dem Was 9erstattgefunden hat, indem der grösste Tlieil dieser Schichten der Bode" ,von verschiedenen Meeren oder von Süsswassermassen ist, in welche 11sie nach einander abgelagert wurden und Verschiedenheiten durchcale Ursachen unterlagen.
Da das feste Land der Erde also nichts weiter ist, als der Bode 11von Meeren und Seen, gemischt mit feuergebildeten Massen, die Iverschiedenen Zeiten aus der Tiefe der Erde nach oben gebracht W urden, wobei sie sich manchmal über diese Oberfläche ausbreitete® ,manchmal aber erst durch die Entfernung von aufliegenden Abiag e !
rungen blossgelegt wurden, so muss der Beobachter . im Geiste d» sjetzige Festland und das Wasser der Erde vergessen und dafür anderVertheilungen substituiren, wie sie am besten mit den von ihm erntenen Thatsachen übereinstimmen. Wie hoch auch jetzt dieser a