Sedimentäre Gesteine sind hauptsächlich alter Meeresboden. 413
Boden des Oceans, einzelner Meere und von Süsswassermassen zuB er gen oder minder hohen Ebenen erhoben ist, so ist so viel gewiss,•tass sie nicht festes Land waren, als sie gebildet wurden, und dassfolglich Wasser einst die Flächenräume einnahm, wo sie jetzt vorhan-den sind. Wir haben gesehen, dass zur Hervorbringung von sedimen-lären Ablagerungen gewisse Verhältnisse des Festlandes nöthig sind,v ° n dom ihre Bestandtheile herrühren, und deshalb ist zur Bildungalten Meeresbodens in irgend einer gegebenen Zeit festes Land? Us einem so gelegenen Flächenraume nöthig, welches doch so nahedass es die gefundenen Materialien liefern konnte. Betrachtungen^Ißser Art erfordern eine allgemeine Betrachtungsweise der physika-^schen Geographie verschiedener geologischer Zeiten und eine solchee rnachlässigung der jetzigen Vertheilung von Land und Wasser, dass^ährend der Verwendung einer gegebenen Menge von Mineralstoffener gewisse grosse Areale zur Bildung von sedimentären Ablagerun-? en Von verschiedenen Zeiten jede nöthige Bedeutung beigelegt wird,*odein die Zerstörung eines über den Ocean erhobenen Antheils Mate-rien für eine gleiche und spätere Ablagerung auf dem Meeresgründeei nem benachbarten Orte darbot, und folglich, Oscillationen in10 relativen Niveau des vorhandenen Flächenraumes unserer jetzi-® etl Kontinente dieses Material ziemlich in einem grossen Baume hiel-y ’ doch der Geist des Beobachters nicht zu sehr von der jetzigenert heilung von Land und Wasser auf der Oberfläche der Erde ein-8 e n°mrnen sein darf.
^ Während man in sedimentären oder Versteinerungen führendendie agemn g en nac ^ Beweisen für die Art und Weise sucht, auf welchee Mineralmassen der Gesteine chemisch oder mechanisch abgelagertund * * ^ ^ men frühere Ufer, Aestuarien, Buchten, Vorgebirge, seichtetle f e Meere, Süsswasserseen und die anderen Modificationen vonZeit 861 Um Un< ^ * n ^ em f esten Bande verfolgt, so hat man zu gleicher8 ich die Art des Vorkommens von in diesen Ablagerungen
0 1> j^ n< f eri< f en Besten in Betracht zu ziehen. Man muss untersuchen,den o WftlSe vor l |an den sind, dass die Thiere oder Pflanzen in oder aufden ^ C ^* c ^ lten löLten und starben, wo ihre 1
Beste jetzt gefunden wer-
Man
oder ob sie nach ihrem Tode an diese Orte getrieben wurden,der e ^ en 80 sorgfältig Bücksicht nehmen auf die Vertheilung
l e )jj _ re und Pflanzen, die in einer gegebenen geologischen Zeits^ojj d e nac l 1 den Lebensbedingungen, und muss diese Vertheilungn ere * ,T) grossen Maassstabe als mit Bücksicht auf irgend einen klei-läohenraum betrachten.
stei n ®’"‘cksicht auf die Classe von Gesteinen, die gewöhnlich Ver-a Us» e j Ün ® en führende genannt werden, muss dieser Ausdruck in einemall e fj; e lnten Sinne genommen werden. Es ist keineswegs nöthig, dassverschiedenen Schichten, die eine gegebene Eeihe von Meeres-