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Vorschule der Geologie : eine Anleitung zur Beobachtung und zum richtigen Verständniss der noch jetzt auf der Erdoberfläche vorgehenden Veränderungen sowie zum Studium der geologischen Erscheinungen überhaupt : nach dem "Geological Observer" des Sir Henry T. de la Beche : mit über 300 in den Text eingedruckten Illustrationen in Holzschnitt / Henry T. de la Beche ; frei mit Zusätzen bearbeitet von Dr. Ernst Dieffenbach
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Verschiedene Art des Vorkommens von organischen Resten etc. 415

8 olche dünne .Schichten einen Theil und gleichsam nur seltene Streifenbilden, ein Abschnitt eines gewissen kleineren Areals in dem Meeres-gründe jener Zeit und Localität, worin sich die passenden Bedingungenfür die Entwickelung der Keime und die spätere Existenz der voll-kommenen Thiere darboten. Man muss die wahrscheinliche Ursachefür diese Verbreitung und Art des Vorkommens suchen und wohl he-chten, und hierin wird der nicht Versteinerungen führende Theil derganzen Masse wichtig für die Lösung des Problems.

Risweilen sind sehr verschiedene Arten von Schichten voll von°rganischen Resten, wie z. B. in einem solchen Durchschnitt, wie diek*or stehende Fig. 172, wo die Klippe eine Ansicht der vielen Meeres-

Fig. 172.

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als , welche sicli in jener Localität auf einander folgten,

Sa a** *^ anze "'her Wasser war. Wenn z. B. a ein kalkig kieseliger°üer ' ln * St ^ e * n g ro ' J körniger kieseliger Sandstein, c ein Mergelj e * r f bon und d ein feiner thonig - kieseliger Sandstein, dann, so weitDurchschnitt sich erstreckt, ein sandiger Boden folgt, auf denAn] ainni kommt und, auf diesen bei dem Fortschreiten der allgemeinenliabfi 1 ' 1 ^ 111 ® 6 * n f e ' nerer Sand nebst kalkigen Stoffen abgelagert wird, so4 rea ^ w ' r hier den Beweis, dass die physikalischen Verhältnisse des"der ' Wor ! n diese Ablagerungen bewirkt wurden, sich modificirtenWeit Veran< i ei 'ten, und ein Beobachter würde folglich untersuchen, wiedessej 61116 ^d'ücation oder Veränderung in dem thierischen Leben,zeij.; 611 ^este in den verschiedenen Schichten entdeckt wurden, gleich-g^stattgefunden haben kann.

Sejji eim Suchen nach den Grenzen des alten Landes, welches deng^liefel. 1 "' Sand und Grus der Ablagerungen in seiner Nähe

umzu 6 ? ^ lat ' 8t es offenbar wichtig, sich nach Spuren von alten UfernZeit z Cn * n 80 we if diese die wirklichen Ränder der Meere jenergen ^ Durch die in neuerer Zeit oft angestellten Untersuchun-3er -^ rt sind solche Ufer häufiger entdeckt worden als man frü-