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Vorschule der Geologie : eine Anleitung zur Beobachtung und zum richtigen Verständniss der noch jetzt auf der Erdoberfläche vorgehenden Veränderungen sowie zum Studium der geologischen Erscheinungen überhaupt : nach dem "Geological Observer" des Sir Henry T. de la Beche : mit über 300 in den Text eingedruckten Illustrationen in Holzschnitt / Henry T. de la Beche ; frei mit Zusätzen bearbeitet von Dr. Ernst Dieffenbach
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418
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418 Strandlinien aus der Periode des bunten Sandsteins

schieben von .Bergkalk bestehen, welche jetzt durch dolomitische Massecementirt sind und gleichsam in den rothen Schlamm jener Zeit, web

Fig. 178.

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aaa gehobene Schichten von Bergkalk; b h Gerülleconglomerate von den un-terliegenden oder benachbarten Gesteinen herrllhrend und durch eine dolomitischeMasse cementirt; c rother Mergel; dd eine Linie, welche zeigt, wie die Entlas-sung verursachen kann, dass auf einanderfolgende Anhäufungen als einer Zeit »»'gehörig erscheinen.

eher jetzt die rothen Mergel bildet, vorspringen, sich über einen Th«^des letzteren während der Senkung ausdehnten und von einem anderenTheil bei dem Fortgang der Senkung bedeckt wurden. Ein Durch'schnitt, Fig. 173, zeigt nur die Anhäufung des rothen Schlammes Ql er 'gels), während der andere, Fig. 174, eine später gebildete Ablagerungvon schwarzem Schlamm, der bisweilen kalkhaltig ist und mit eineinthonigen Kalkstein abwechselt, darstellt, welche zusammen die Lin®'formation bilden. In dem rothen Schlamm sind keine Spuren org 8 " 1 '

Fig. 174.

a a Schichten von verworfenem Bergkalk; b b Gcrölieconglomerate von den u°terliegenden oder benachbarten Gesteinen herrllhrend und mit dolomitischer Masse cCmentirt; C rother Mergel; d Lias; B Blaizc Castle Hill bei Bristol; ,s Mount SkitW 11 '

scher Meeresreste in jenem Districte gefunden worden, obgleich s* c *weiter nördlich Streifen von ihnen finden. Aber selbst vorausgesetztdass später einige wenige organische Reste entdeckt werden., so habewir immer noch Beweise von einem Strande, der auf einer Küste ruh* 0und welcher durch das Meer während einer Periode aufgeworfen wurd e >in der das feste Land allmälig sich unter das Meer senkte, und d* 6vorhandenen Verhältnisse sich allmälig änderten, so dass das benaßbbarte Meer nicht länger ohne thierisehes Leben war, oder wenigst® 1 * 1nur einen kleinen Theil von solchen Thieren hegte, deren härte*Theile sich in den Ablagerungen jener Zeit erhielten, dagegenlusken, Fische und Reptilien in Menge enthielt. Die Art, in wd c ^*die Ausfüllung stattfand, sieht man gut in der Nähe von Blaize CastFig. 174, obgleich sich Beweise hierfür auch anderwärts finden; ®*^kleine Ablagerung von Lias (d auf der rechten Seite der Figur) relCbeinahe über den alten Strand, wie es in der That in keiner gross 00Entfernung nach Westen vorkommt, wo er den Kohlenkalkstein an ^ ßI1 'Rande des Kohlenfeldes von Redland bei Bristol bis nach Alvers