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Vorschule der Geologie : eine Anleitung zur Beobachtung und zum richtigen Verständniss der noch jetzt auf der Erdoberfläche vorgehenden Veränderungen sowie zum Studium der geologischen Erscheinungen überhaupt : nach dem "Geological Observer" des Sir Henry T. de la Beche : mit über 300 in den Text eingedruckten Illustrationen in Holzschnitt / Henry T. de la Beche ; frei mit Zusätzen bearbeitet von Dr. Ernst Dieffenbach
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421
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Strandlinien aus der Zeit des Lius. 421

blickt, sind die Wirkungen einer beträchtlichen Brandung an den Ge-schieben bemerklich, und sie scheinen auf dem Grunde alter Buchtenu nd anderer Localitäten abgelagert worden zu sein, wo günstige Be-dingungen für ihre Bildung vorhanden waren. Der folgende Durch-schnitt, Fig. 176, zeigt einen solchen alten Strand, welcher vor der

Fig. 17C.

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Th - 00 ^'hsteine abwechselnd mit Sandsteinen und Mergeln, von dem unterenc > der Bergkalkgruppe jenes Districts ; b grössere Geschiebe und Gerölle, zumtete* von den unterliegenden Gesteinen, die durch zwei verschiedentlich erhilr-

ode ' Um '^ u '^ au3 Dolomit bestehende Massen verkittet sind; c Conglomerat^ r Breccie, in welcher die dolomitische Masse häufiger ist, und noch mehr so beiW ° s ' e weiterhin den Charakter der reineren dolomitischen Kalksteine annimmt,Welchen keine Gerölle und Bruchstücke Vorkommen.

Schlucht des Avon bei Clifton in der Nähe von Bristol liegt, in einer.Senkung zwischen Durdham Down und Clifton Hill, in welchem ei-abgerundete Theile des unterliegenden Gesteins nicht weniger alsZentner wiegen können, und keine geringe Kraft der Brandungforderten, um sie zu bewegen und so anzuhäufen, wie man sie jetzt

endet.

j Als die Senkung dieses festen Landes fortdauerte, während geo-o*sche Veränderungen über ein weites Areal stattfanden, in welchem^ e ser District nur ein kleiner Punkt war, und so, dass, ohne Bezie-un g zu den anderwärts gebildeten Ablagerungsmodificationen, auf dasSediment der Meere nahe den Ufern des Landes, welches damalsj.^ er ^em Wasser war, wo jetzt England liegt, andere folgten, in und^ r Reichen thierisches Leben in reichem Maasse vorhanden war,e Wegten si c h die Strandlinien an den Abhängen der benachbarten Ge-e nach aufwärts. So wurden die Gerölle der letzteren und diet(e ^ ) P e n jener Zeit gelegentlich mit den Resten des damals vorhande-tierischen Lebens gemischt. Nahe bei Shepton Mailet (x in deraite Fig. 175 ) 5 wo der Lias (6) sowohl auf dem alten rothen Sand-ein (1) wie auf dem Kohlenkalk (2) ruht, findet sich viel von diesen

*> Congresbury; l, Banwell; m, Locking; n, Bleadon; o, Lympsham; p,««rington; q, Compton Martin; r, HintonBlewct; s, East Ilarptrec; t, Lil-°n; v, Chew Stocke; x, Chew Magna; y, Stowey; a, Shipham; o, Bid-''esham; c\ Badgworth; d, Wearc; e\ Axbridge; f\ Chapel Allerton; g ,khedder; h', Priddy; i\ Binegar; fc\ Chewton Mendip; l\ Wedmore; m,Radstock; n<) -Kilmersdon; o, Drayeot; p', Stoke Rodney; q ,

; Wookcy; s\ Binder; e, Crosscombe; v, North Wooton; w, Wells;

Shepton Mailet; ? /\ Downhoad; Melis; a", Elm; h", Whatley; c ,unney; d, Clolord; East Cranmore; und f' 1 , Chesterblade.