422 Lias bei Shepton Mailet in Somersetshire.
alten Geschieben, die jetzt ein Conglomerat bilden. Die folgende I' 1 'gur 177 ist ein Durchschnitt ganz nahe bei Shepton Mailet, an der
Fig. 177.
Strasse nach Bath, in dem eine Geröllschicht (i) über die früher auf'gerichteten Schichten des Kohlenkalkes (»a) gestreut wurde, und ein 6Fortsetzung von einigen weiteren sandigen und kiesigen Schichtennicht weit davon entfernt bildet, die sehr das Ansehen eines Ufers ha-ben. Der Lias bei c, der die3e Geröllschicht bedeckt, ist durch ein 6Dislocation oder Verwerfung / gesenkt worden, so dass man Schichtenüber der von c bei ddd sieht, und die letzteren sind abermals durch ein 6Dislocation bei g durchbrochen und die ganze Oberfläche des Hügel 9ist durch Abschwemmung so ausgeglichen, dass man nur eine sanft g 6 'neigte Ebene sieht. Ehe wir diesen Durchschnitt verlassen, wollen ' vlferwähnen, dass ein Beobachter, der die verschiedenen Verhältnisse un-tersucht, unter denen sich Versteinerungen führende Ablagerung 611angehäuft haben, hier sehen kann, dass viel weniger Schlamm mit <len|Kalk des Lias gemischt war, als in dem District gewöhnlich ist, nnwelcher nicht weit von diesem Orte entfernt gefunden werden muääjDie Schichten des Liaskalksteines sind hier grösstentheils dick, llDgleichen in Beinheit mehr dem Kohlenkalkstein aa, auf welchem 3ieruhen, und zeigen einen reineren Zustand des Meeres, wo sie gebikl^worden, als in den Arealen, in welchen sich der gewöhnliche Schlam 111und der schlammige und sandige Kalkstein des Lias absetzto. In V er ’bindung mit dem Vorhandensein von Ufern scheint diese grössere ^Wesenheit von Schlamm auf die grössere Nähe eines Ufers mit g erlDgerer Tiefe des Meeres hinzuweisen, in welchem das Wasser gewmlieh mehr bewegt war, so dass die leichteren Substanzen leichtermechanischer Suspension getragen und leichter durch die Gezeiten u11die Strömungen an passendere Ablagerungsorte getragen wurden.
Diese weniger schlammige Beschaffenheit des Liaskalkos istneswegs auf die Nachbarschaft von Shepton Mailet beschränkt; man sisie an mehreren Orten in jenem Theil von England und Südwales. Eb 6sieht man sie gut an einigen Orten in Glamorganshire, wo man den E ia ^kalk, wie in der Nachbarschaft von Merthyr Mawr, leicht mit dem 1lenkalk verwechseln kann, mit dem er keine unbedeutende minern. bsehe Aehnlichkeit hat. Hier findet der Beobachter wiederum tl1 ®Charakter in Verbindung mit alten Conglomeraten, welche Strand»gerungen aus der Zeit des Lias gleichen und auf die wahrschein