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Vorschule der Geologie : eine Anleitung zur Beobachtung und zum richtigen Verständniss der noch jetzt auf der Erdoberfläche vorgehenden Veränderungen sowie zum Studium der geologischen Erscheinungen überhaupt : nach dem "Geological Observer" des Sir Henry T. de la Beche : mit über 300 in den Text eingedruckten Illustrationen in Holzschnitt / Henry T. de la Beche ; frei mit Zusätzen bearbeitet von Dr. Ernst Dieffenbach
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423
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Lias auf' verworfenem Kohlenkalk aufruhend. 423

Nähe von festem Lande hindeuten, wie solches leicht damals in demgrossen Kohlendistrict nördlich davon existirt haben kann, und welches8ch selbst jetzt nach so grossen Zerstörungen während Senkungen undErhebungen unter und über das Meer durch eine lange geologische Zeithindurch hoch über diese Ablagerungen erhebt. In derselben Nachbar-schaft (Dunraven) ruht auch der Lias auf einer reinen Oberfläche vonEohlenkalk, wie man in der folgenden Skizze (Fig. 179, s. f. S.) sieht undini Durchschnitt (Fig. 178), in welchem a die gebogenen Schichten des

Fig 178.

«tzteren und b Schichten des ersteren darstellt, die auf ihren Schichten-k°pfen ruhen. In dem Durchschnitt (Fig. 178) sind die unteren Schich-|. n W des Lias hell gefärbt und enthalten Bruchstücke von dem unter-egenden Kohlenkalk, auf welche thonige graue Kalksteine bei c fol-, ' ff sind die Dislocationen oder Verwerfungen, die die Schichtencnsetzen. In diesem Fall könnte zwar ein Beobachter die Nachbar-. e iner Kiiste aus den Fragmenten in dem unteren Lias vermuthen," ,r< i sich aber nach weiteren Beweisen umsehen, und beim Nach-r ^ en wird er um die Spitze a in der Skizze Fig. 179 ein Conglome-* (H Fig. 180) finden, welches ihn an ein Ufer erinnert, das bis zuem gewissen Grade und Niveau zwischen die Liasschichten dd undt^ en ^genutzten Abhang von Kohlenkalkschichten aa tritt, welche letz-eri ^ er durch eine locale Biegung in eine horizontale Lage gebracht

sind. Bei c in diesem Durch-schnitt findet sich die weiss-liche Varietät des Lias diesesDistrictes zu einem grossenTheile frei von schlammigenBeimischungen. Er ist selbstbisweilen dolomitisch und et-was krystallinisch in dieserNachbarschaft.

su ch wir zu dem kleineren Areal der Mendip-Berge zurück, und

(Jf ern Wlr na ch Beweisen für die Anwesenheit von festem Land und^ehr aUS ^* eser Localität und Periode, so finden wir, dass, als das Landde ö g U - n ^ lr,e hr unter das Meer gesenkt wurde, der Lias gleichsam anJla S8e I *° n ^ er steilen Ufer hinaufkroch, indem sich mehr schlammigeleij g e ]i* aC ^ aus sen atihäufte, Einsenkungen ausgefüllt wurden, biswei-^g ge ^ den Ufern wenn hinreichende Ruhe eine solche Ablage-e stattete, und indem sich feines Sediment über feinem Sediment

lehren