Es wurde Gegenbefehl ertheilt, doch bei der Ausdehn-ung der Peuerlinie traf derselbe erst ein, als die letztenJäger bereits das Dorf verlassen und die Franzosen esschon besetzt hatten. Das Füsilierbataillon des 1. ost-preussischenlnfanterieregiments, welches etwa 500 Schrittrückwärts stand, ging, ohne einen Schuss zu thun, unterMajor Pentzig sogleich vor, griff das Dorf mit Hurrahan, warf den Feind hinaus, setzte sich, ohne einen Mannverloren zu haben, in demselben fest und wies nun allesogleich darauf folgenden Angriffe der feindlichen Blän-kerschwärme und Massen zurück. Durch das Vorgehender obengenannten beiden Bataillone, welche die Avant-garde verstärken sollten, sah sich der Major Hiller ge-nöthigt, den rechten Flügel mehr links zu schieben; derPosten vor Spittel wurde durch russische Infanteriebesetzt; das 1. ostpreussische Grenadierbataillon stelltesich an der Lisiere eines Busches auf, besetzte einweiter vorliegendes Gebüsch mit Blänkern und deckterechts eine russische Batterie mit 2 Zügen. Gegen3 Uhr Nachmittag offenbarten sich endlich die Ab-sichten des Feindes; er zeigte jetzt eine ziemlich zahl-reiche Reiterei und 4 Colonnen Infanterie, worauf Oberstv. Katzler vorläufig den Rückzug der Avantgarde auf
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Buch
Aphorismen über die Schützen der Infanterie, ihre Ausbildung und Verwendung / B. v. Baumann
Seite
123
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