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mit dem Tagebuch des edlen Todten eröffnen zudürfen. Es möge ihm vergönnt sein, über die dervorliegenden Einleitung alsbald folgenden Mittheilun-gen sowie über das Redaktionsprincip, von dem ersich leiten liess, das durchaus Nothwendige, wennauch in aller Kürze, zu bemerken.
Baader’s Tagebücher, welche von 1786—1841,dem. Todesjahre unseres Philosophen, laufen, umfas-sen einen Zeitraum von mehr als fünfundfünfzig Jahrenund bilden eine Reihe von ungefähr hundert Heftenbald grösseren, bald kleineren, manchmal auch sehrgeringen Umfanges. Die grosse Masse schriftlicherAufzeichnungen zerfällt nun aber auf den ersten An-blick alsobald in zwei nach Zeit und Inhalt sehr un-gleiche Elälffcen. Denn nur das während der Jahre1786 —1793 Niedergeschriebene kann in Wahrheitmit dem Namen eines Tagebuches bezeichnet werden.Allein in den dieser Epoche angehörigen Heften näm-lich findet sich — wenn auch öfter mit grösserenUnterbrechungen — jene Aufzeichnung von Lebens-ereignissen, Gefühlen und Gedanken, welche gemein-em unter dem Begriffe eines Tagebuches verstandenvnrd. Alle Hefte und Notizbücher nach 1793 dagegenv en nicht mehr mit dem Namen von Tagebüchern,sondern allein nur mit dem von Studienbüchern be-legt werden. Denn Personalien und selbständigeGedankenentwicklungen treten in den Heften aus denEpochen nach 1793 immer mehr zurück und ver-schwinden zuletzt gänzlich. Es sind vielmehr - reiche,3 a oft massenhafte Auszüge aus verschiedenen Wer-ken, denen Baader eine vorzügliche Aufmerksamkeit
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