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11 (1850) Franz von Baader's Tagebücher aus den Jahren 1786 bis 1793 / herausgegeben von Emil August von Schaden
Entstehung
Seite
XXXIX
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XXXIX

einem höchst lückenhaften Zustand der Oeffentlichkeitübergeben geheissen hätte, würden nicht die Andeu-tungen und Beziehungen der Baaderischen Tagebüchervon dem Herausgeber in entsprechender Weise ergänztworden sein. Freilich war es nicht die ursprünglicheAbsicht der Redaction, die nun einmal beschlossenenAnmerkungen in jenem Umfange anzuschliessen, densie jetzt in der That erreicht haben. Dennoch wares dem Herausgeber nicht möglich, am Schlüsse derganzen Arbeit viele derselben zu streichen. Eherhätte er noch Lust empfunden, diese Anmerkungenum ein oder das andere Hundert zu vermehren.Sollten die Leser anderer Ueberzeugung sein, sobittet der Herausgeber, der Liebe zu seinem Autordiesen Fehler nachzusehen, vorher aber noch dasPrincip zu prüfen, welches, ohne ausgesprochen zuwerden, der Natur der Sache nach die Veranlassungabgab, namentlich auf drei Gattungen, wie es schien,nöthiger Anmerkungen vorzügliche Rücksicht zu nehmen.

Das Baaderische Tagebuch schliesst sich erstlichan eine grosse, sehr mannigfaltige Lectüre von Sei-ten unseres Philosophen an. Die reichen in ihm ent-haltenen Excerpte, Citate und Anspielungen bestätigendies fast auf jeder Seite. Sie alle aber, diese Citate,Excerpte und Anspielungen, sind entweder ungenauund ohne alle nähere Angabe, oder es ist nur derAutor, dem sie entnommen, ganz im Allgemeinen,und oft selbst nicht einmal dieser genannt. Solltedaher überhaupt nur von Anmerkungen die Redesein, welche dem Baaderischen Tagebuch beizugebenseien, so trat ohne allen Zweifel dem Herausgeber