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Die Armee in der Bewegung.
Mann) und 1—2 Meilen in der Tiefe, daher eine Fläche von wenigQuadratmeilen genügt.
d) DieCantonirungen.
In diesen benöthigt die Armee am meisten Raum, dessen Grössevon der Ausbreitung abhängt, welche durch die Unterkunftsverbältnisseder betreffenden Gegend bedingt ist.
In Mars cbcantonirungen dagegen nimmt die Armee keinengrösseren Raum als jenen ein, den sie zu ihrer Bewegung bedarf, weildiese Art der Unterkunft nur innerhalb der Grenzen des Marscbecbiquiersstattfindet.
Aus dem Gesagten ergibt sich, dass je nach den Formationszu-ständen die räumliche Ausbreitung einer Armee in folgender Ordnungabnimmt:
„Cantonirung“, „Marsch-“, „Schlacht-“, „concentrirte Formation.“
§• 2 .
Marschformationen und Colonnenlängen der verschiedenen Heeres-körper.
Die normale Stärke und Zusammensetzung der Armeedivisiouenund Corps, deren Colonnenausdehnung, endlich die Reserveanstaltenoder Fuhrwerke, welche zum Gefechts-, kleinen und grossen Traingehören, sind aus der Feldinstruction zu entnehmen.
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Je nachdem die Divisionen blos den Gefechts-, den kleinen Train,oder ihr gesammtes Fuhrwerk bei sich behalten, entstehen verschiedene„Marschformationen“, welche als „Gefechts-Colonne“, als„Colonnemit kleinem Train“ oder als „Colonne mit gros-sem Train“ bezeichnet werden.
Die Normal-Colonnenlänge einer Armeedivision auf dem Kriegs-stande beträgt:
In der Gefechts-Colonne 1.2 Meilen,
„ „ Colonne mit kleinem Train 1.5 Meilen,
„ „ „ „ grossem „ 1.9 „ circa,
jene eines Corps-Hauptquartieres mit den Reserven 0.7 Meilen.
Ein Armeecorps von drei Divisionen hat demnach mit InbegriffdesHauptquartieres und der Corpsreserve-Anstalten eine Colonnenlänge