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Die Armee in der Bewegung.
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Jedem Armeecorps muss wenigstens Eine gute, zu jeder Jahres-zeit brauchbare Strasse angewiesen werden; denn Truppen, namentlichaber schwere Fuhrwerke, die auf nicht erhaltenen Landwegen marschiren,sind vielen Zufälligkeiten ausgesetzt, wodurch für die Armeeleitung dieMöglichkeit, Zeit und Raum zu beherrschen, verloren ginge.
Bedeutende Aufweichung des Strassenkörpers bei Regen, nament-lich aber bei Thauwetter; Gruben und tief eingeschnittene Geleise beiFrost; schadhafte und nicht hinlänglich feste Brücken, die während derPassiruug leicht einbrechen und deren Herstellung erst abgewartetwerden muss; stärkere Ansteigungen, beziehungsweise Abfahrtenu.s. w.erschweren und verzögern dann das Fortkommen aller Waffen.
Bei gut erhaltenen Strassen kommt all’ dies nicht vor, daher dieZeit, welche zur Zurücklegung von bestimmten Entfernungen noth-wendig wird, sich mit grösserer Genauigkeit bemessen lässt. Die Truppemarschirt überhaupt auch bequemer, bedeutend schneller und mit ge-ringerer Anstrengung. Hiedurch führt selbst der längere Weg, wenn ernur von guter Beschaffenheit ist, schneller zum Ziele als der kürzereaber schlechte. Ueberdies liegen die grösseren Ortschaften und auch dieStädte nur an guten Communicationen. Die Colonnen finden somitleichter die Mittel zu ihrer Subsistenz und auch eine bessere Unter-kunft in Marschcantonirungen, falls die Jahreszeit dem Bivak nichtgünstig ist.
Dies schliesst jedoch nicht aus, dass die verschiedenen Armee-corps einzelne Divisionen auch auf minder guten Strassen marschirenlassen können, um die Bewegung in mehreren Parallelcolonnen zu be-wirken. Der kleine und grosse Train sämmtlicher Divisionen verbleibtin solchem Falle auf der guten Strasse.
Fig. 5 (Taf. C) zeigt den Marsch eines und Fig. 7 den von zweiArmeecorps. Die mittlere Colonne marschirt auf der guten Strasse, lnFig. 10 und 11 (Taf. B) ist der Marsch von zwei Armeecorps in eineroder der andern Flanke ersichtlich; dabei marschirt der Train beiderCorps vereinigt auf einer guten Strasse.
Die erhaltenen Wege sind selbst in cultivirten Ländern nichtsehr zahlreich, oft liegen sie Meilen weit auseinander. Von den vielen,minder guten Verbindungswegen verdienen sodann jene eine besondereBeachtung, welche zu den Hauptstrassen AB C B, Fig. 12 (Taf. D),parallel ziehen, wie a b und o n; ausserdem aber auch jene, welche vonden Hauptstrassen von Meile zu Meile als Querverbindungen ab-
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