§. 7. Innere Anordnung im Marschechiquier.
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gehen. Erstere ermöglichen die rasche Entwicklung der Armeecolonneauf die Tete, letztere die rasche Unterstützung der Nebencolonnen.
Eine gute Operationskarte muss demnach das Netz aller erhalte-nen und nebstbei auch jener Vicinal-Wege ersichtlich machen, die obi-gen Anforderungen entsprechen.
10 .
Ist die Armee in Corps eingetheilt, so sind die zu einem und dem-selben Corps gehörigen Divisionen stets beisammen zu lassen, wie diesaus Fig. (Taf. C) zu ersehen. Es ist gleichgiltig, ob die Divisionender Corps auf den Armeebewegungslinien hintereinander wie das I. Corps,oder nebeneinander wie das IV. Corps, oder in einem Echiquierverhält-nisse wie das II., III., V. und VI. Corps vertheilt werden.
11.
Um die Armee unter allen Umständen leicht bewegen und alleTheile (Divisionen) nach jeder Richtung, wohin es eben nothwendig,gleichzeitig in Marsch setzen zu können, sollen die einzelnen Divi-sionen nie zu nahe aneinander gedrängt sein.
Bildlich ausgedrückt, werden sie die richtigen Abstände unter-einander dann haben, wenn jede Division den Mittelpunkt eines Kreisesvon 2 Meilen (Colonnenlänge einer Division) Durchmesser bildet undalle diese Kreise sich blos tangiren.
12 .
Nach Beendigung des Tagmarsches sollen die Divisionen, wieschon erwähnt, stets an solchen Punkten lagern, welche mit den Bivak-plätzen der nebenbefindlichen Divisionen und mit ihren betreffendenCorpsquartieren in möglichst geraden Richtungen durch Wege in Ver-bindung stehen.
13 .
In der Marschdisposition ist das Marschziel und die Zeit zum Ab-i'ücken für die Tete, oder zum Eintreffen an einem bestimmten Punktemit der Tete oder Queue, den Divisionen oder Corps bekannt zu geben.
In die als Marschziel bezeichneten Orte ist in der Regel dasStabsquartier der betreffenden Division oder des Corps zu verlegen.
Wird in der Marschdisposition blos den Corps allein das Marsch-Z1 el bezeichnet, so sind jedenfalls zwei Orte anzugeben; und zwar hat