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Die Armee in der Bewegung : I. Innere Anordnungen, [II. Hindernisse der Bewegung] : mit 8 Tafeln und Plänen / [Josef Gallina]
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Die Armee in der Bewegung.

der eine für die Spitze, der andere für die Queue jene Grenze zu be-zeichnen, über welche ihre Bivaks nicht auszudehnen sind.

Der Ort, wo sich das Corpsquartier aufzuhalten hat, ist in derKegel von der Armeeleitung zu bestimmen, um mit demselben insicherer Verbindung bleiben zu können.

14 .

Der Colonnen-Commandant hat die Divisionen in der der Armee-Colonne zugewiesenen Bewegungszone nach eigenem Ermessen inMarsch zu setzen. Wenn es vortheilhaft oder nöthig ist und das Weg-netz es zulässt, soll er die Divisionen auch auf Parallelstrassen in glei-cher Höhe marschiren und in diesem Echiquier-Verhältnisse bivakirenlassen.

Für ein Corps von 3 Divisionen ist jede Aufstellung in einemdurch gute Strassen verbundenen Dreiecke vortheilhaft, weil sich dieDivisionen rasch zu unterstützen und auf eine beliebige Division zuversammeln vermögen, ohne sich gegenseitig zu beirren.

Die echelonirte Aufstellung eines ganzen Corps auf einer Strassehintereinander bleibt immer zu vermeiden, sobald die Möglichkeit vor-handen ist, sich auf einer Fläche in einem Echiquier auszubreiten.

15 .

Die Angabe der Zeit in den Dispositionen ist nothwendig, sobaldes sich um das bestimmte Eintreffen einer Colonne auf irgend einemPunkte handelt und um die Theile einer solchen derart in Bewegungzu bringen, dass sich dieselben wechselseitig nicht behindern.

Die Uhren der Commandanten sind von Zeit zu Zeit nach einerdes Armee-Hauptquartieres zu reguliren. Es entstehen sonst Diffe-renzen bis zu einer halben oder ganzen Stunde, die dann durch unvor-herzusehende Umstände sich noch mehr vergrössern.

Bei Colonnen, die aus allen Waffengattungen zusammengesetztsind, lässt sich nur die der Infanterie eigenthümliche Marschgeschwin-digkeit in Anschlag bringen. Aber selbst hiebei wird der richtige Calculoft schwierig; denn die Stärke und die Art der Zusammensetzung derColonne, der physische Zustand der Truppen, die Länge und Beschaffen-heit des Marschweges, endlich Jahreszeit und Witterung sind jene Fac-toren, welche die Marschgeschwindigkeit beeinflussen.