§. 13. Zeitdauer des Ueberganges.
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Korneuburg, Alt-Ofen und Turn-Severin linden sich Anker, Bisen,Ketten, Pumpen, Winden, Seilwerk, Hanf etc. in so erheblicher Menge,dass jedem Bedarfe Genüge geleistet werden kann.
§. 13.
Zeitdauer des Ueberganges.a) Ueber Brücken.
Halbpermanente oder stehende Brücken erfordern zurPassirung nicht mehr Zeit, als jedes andere Defilö von gleicher Breite.
Kriegsbrücken haben eine 14' breite Bahn. Die Infanteriepassirt sie mit 6 Mann Breite, daher in Folge der zweigliederigen Ran-girung stets drei Abtheilungen in einfachen Reihen und auf gleicherHöhe; Ca Valerie nur zu Zweien und abgesessen; Fuhrwerk nur einzeln.Bei Bockbrücken sind zu rechnen:
für eine Reihe Infanterie. 2 Schritte
„ „ Cavalerie .
ein einzelnes Fuhrwerk
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Bei Ponton-Brücken von grosser Länge und bei langsamerStrömung müssen bei vorkommenden Schwankungen in der Passirungder Brücke Pausen eintreten. Der Uebergang findet zwar in obigerFormation zu 6 Mann etc. statt, mit Rücksicht auf die Pausen sindjedoch für:
eine Reihe Infanterie. 3 Schritte,
Cavalerie
ein Fuhrwerk
bei der Berechnung anzunehmen.
Ueberdies darf in allen diesen Fällen die Marschgeschwindigkeitnur zu 100 Schritt in der Minute veranschlagt werden, obgleich dieTruppe in dem vorgeschriebenen rascheren Tempo die Brücke zu über-schreiten hat.
I) Bei der Ueberschiffung mittelst Schlepps etc.
Zum Einschiffen auf Schlepps oder auf den mit solchen hergerich-teten Gliedern marschirt die Infanterie bei zwei Landbrücken inzweij'einfachen oder Doppelreihen von Yorne und Rückwärts gegendie Mitte in Masse auf. Bei einer Gliederdecke von 18° Länge und10° Breite, auf der 1200 Mann Platz finden, dauert die Ein- und Aus-schiffung je 5 Minuten.
Von der Cavalerie finden auf einzelnen Schlepps nur 60PferdeRaum und benöthigen wegen des unebenen und unterbrochenen Decks