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Die Armee in der Bewegung : I. Innere Anordnungen, [II. Hindernisse der Bewegung] : mit 8 Tafeln und Plänen / [Josef Gallina]
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Die Armee in der Bewegung.

Weg durch dieselbe Farbe bezeichnet würde. Genügend wäre esdann, in der Marschdisposition den einzelnenColonnen die selbe betref-fende Farbe bekannt zu geben.

Nicht selten ist aber auch notbwendig, auf weite Strecken Colon-neuwege berzustellen; hauptsächlich um die vom Uebergangspunkteaus in mehreren Parallelcolonnen anzutretenden Bewegungen fortsetzenzu können.

So führt z. B. aus Verona am linken Ufer der Etsch nur ein eeinzige Strasse über S. Martino an den Alpon. Erst jenseits dieses Bachesist eine Vervielfältigung der Colonnen möglich. Um wenigstens nocheine zweite Bewegungslinie zwischen Verona und dem Alpon zu gewin-nen, wurde 1866, unmittelbar vor Ausbruch des Krieges, längs der Etschan den unteren Alpon nach Ponte Zerpa ein Colonnenweg vorbereitet.

Auch das Strassennetz innerhalb des Festungsviereckes Mincio-Etsch hatte man schon früherund zwar 1860 gleich nach dem Feldzugemöglichst vervollständigt. Die Punkte Verona, Peschiera, Mantua, Le-gnago, Ostiglia und Borgoforte wurden durch je zwei Parallelstrassenwechselseitig mit einander verbunden. Um in den Raum zwischen derunteren Etsch und dem Po sowohl von Legnagoauf dem rechten Etsch-Ufer, als auch von Ostiglia am linken Po-Ufer in zwei Colonnen Vordrin-gen zu können, waren zum Theil auch neue Colonnenwege hergestellt.

Die beiden folgenden, der Natur entnommenen Beispiele zeigen,wie für den Massenübergang an Strassenknotenpunkten die Recognos-cirungsberichte bezüglich des Inhaltes und der Form zu verfassen sind.

I.

Technische Details für den Elbeübergang bei Nimburg.

(Skizze Fig. 21.)

A. FlussstrecJce.

Flusslauf: nach der Skizze mit Ausnahme einer grösserenInsel bei Nimburg und einer kleineren bei Drahelitz, in einem Bettevereinigt.

Angren zendes Terrain: im Allgemeinen flach, frei undoffen; die Bewegung beeinträchtigt theilweise:rechts, a) derCilina- oderSaner-Canal; festes, schmales Bett; geringeTiefe; niedrige, feste Ufer;

b) der Mrdlina-Bach, hlos an den in der Skizze ersichtlichenStellen überbrückt; 8—10 Schuh breit, V / a —3 Schuhtief; schlammiges Bett; die angrenzenden Wiesen ver-sumpft ;