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Die Armee in der Bewegung : I. Innere Anordnungen, [II. Hindernisse der Bewegung] : mit 8 Tafeln und Plänen / [Josef Gallina]
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§. 16. Ausmittlung der Brückenstellen und Colonnenwege etc.

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drei Brücken (z. B. I, III und IV) errichtet und zu diesen die nöthigenColonnenwege (die in der Figur punktirten Linien) vorbereitet werden.Bevor letzteres geschieht, sind selbstverständlich die Punkte, wo dieKriegsbrücken zu stehen kommen, genau festzustelleu.

Werden die Strassen und Brücken nach Fluss aufwärts mit fort-laufenden Nummern bezeichnet, so müssen die Colonnenwege jeneStrassen und Brücken verbinden, welche die nämlichen Nummernhaben.

Die Colonnen, wenn sie nach bewirktem Uehergange ihrenMarsch fortsetzen sollen, haben auf jenen Communicationen zu mar-schiren, welche dieselbe Nummer führen, z. B. die Colonne, welche aufder Strasse 4 anmarschirt, hätte die Brücke IV und die Strasse 4 1 zubenützen.

Diese Colonnenwege genügen auch, wennblos zwei oder drei Colon-nen das Ufer wechseln sollen, um dieselben jenseits auf Strassen mitanderen Nummern zu dirigiren, so z. B. wenn Colonnen, welche dies-seits auf den Wegen 1 und 2 anrücken, jenseits den Marsch auf denStrassen 2 1 und 3', oder in ähnlichen Combinationen fortsetzen sollen.

Innerhalb und im nächsten Bereiche von grösseren Brücken-köpfen oder verschanzten Lagern ist die Herstellung von Colonnen wegenbesonders wichtig.

Angenommen Figur 20 wäre der Innenraum eines solchen Brü-ckenkopfes, so sind ausser den oben erwähnten Colonnenwegen zumUferwechseln noch andere nothwendig, welche zur Abkürzung desWeges dienen, wenn man von der einen der vorhandenen Hauptverbin-dungen auf eine andere Colonnen verschieben will oder muss. So z. B.könnte der Umweg, um von der Strasse 3 1 auf l 1 zu gelangen, abge-kürzt werden, wenn von dem Vereinigungspunkte der Wege 2 1 und 3 1gegen l 1 u. s. f. eine directe Verbindung eröffnet würde.

Im Innern und im nächsten Bereiche des Brückenkopfes entstehthiedurch ein Netz von neuen Communicationen, welche gekennzeichnetwerden müssen, um sie in den Dispositionen benennen und dann auchleicht finden zu können. Namen wären unpraktisch. Am zweckmässig-sten ist es, alle Verbindungswege, an jenen Stellen, wo andere einfallenbeziehungsweise sich abzweigen, mit Pfählen zu versehen, und diesemit Nummern deutlich sichtbar zu bezeichnen; auch Hessen sichBlechfahnen mit verschiedenem Farbenanstriche benützen.

Falls bei Nacht eine grosse Truppenbewegung stattfände, wärenan diesen Pfählen farbige Laternen anzubringen. Dies müsste in einerWeise geschehen, dass der ganze, von einer Colonne zurückzulegende

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