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Die Armee in der Bewegung : I. Innere Anordnungen, [II. Hindernisse der Bewegung] : mit 8 Tafeln und Plänen / [Josef Gallina]
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llie Armee in der Bewegung'.

Ausserdem lassen sich bei obiger Entfernung leicht Ueber-gangsversuche des Feindes zwischen dem Centralplatze und denBrückenköpfen hindern und die Besatzungen dieser letzteren unter-stützen.

Aber nicht jeder Offensivstoss gegen des Feindes Flanken oderBücken muss durch derlei Brückenköpfe erfolgen. Dies kann auch oftdurch unmittelbares Hervorbrechen aus dem Centralplatze geschehen.Immerhin machen es aber die Brückenköpfe möglich, dass der allen-falls geschlagene Vertheidiger durch deren Benützung den Central-platz wieder erreicht.

Befestigte Flussabschnitte unterscheiden sich:

a) in selbstständige und

b) in secundäre.

Beide haben den Zweck, Manöver zu begünstigen, die zu Theil-siegen verhelfen. Doch ist bei beiden der Grad der Manövrirfreiheitsehr verschieden.

Eine selbstständige Gruppe hat, nach Fig. 33, eine Armee-festung als Centralplatz, die mit Allem versehen ist, um eine Armee insich aufzunehmen und sie längere Zeit zu erhalten. Der Beplipunktder Armee liegt dann in dem befestigten Abschnitte selbst. Dieselbekann daher auf beiden Ufern des Flusses und auf beliebigem Punkteeines Umkreises, dessen Mittelpunkt die Armeefestung ist, eine Schlachtannehmen; vorausgesetzt, dass sie nicht Front gegen dieselbe macht.Die österreichische Armee focht 1848 bei Sommacampagna mit derFront gegen Westen, bei Vicenza gegen Osten, in der Schlacht beiMagnano 1799 gegen Süden gewendet; und ebenso konnte sie, wiedie Franzosen 1797 bei Bivoli, Front gegen Norden machen, um sichzu schlagen, weil Verona als Armeefestung hergerichtet war. NurArmeefestungen sind daher geeignet, einer Armee als Pivot zu dienen.

Bei secundären Befestigungsgruppen, Fig. 32, hat keinPunkt die Eignung, eine geschlagene Armee für längere Zeit aufzuneh-men. Der Beplipunkt liegt nicht innerhalb des befestigten Abschnittes,sondern oft viele Märsche hinter demselben und die Armee muss sich dieVerbindungslinie zum nächsten befestigten Beplipunkte oder überhauptzu ihren Bessourcen frei erhalten. Hiedurch wird das Manövrirfeld imVergleiche zu jenem einer selbstständigen oder Festungsgruppe ein-geschränkt. Eine Armee, welche ihren Beplipunkt in der Bichtung V,Fig. 32, liegen hat, wird nur dann ihre Verbindungslinie immer er-reichen können, wenn sie sich auf der Linie abFcd schlägt. Müsste sie