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wen soll, nicht nothwendig; sondern der geschlossene Trab genügtgegen Reiterei, wie zu Angriffen aus das Fußvolk. Diese Gangartimponirt und bringt keine Verwirrung hervor.
So attakirte die französische Reiterei immer sn muruills, unddie leichte feindliche zerschellte nicht selten an dieser besonnenen festenHaltung, denn, selbst bloß in Anbetracht der Pferde, bringt diesein der trabenden, oder wenigstens bei der leichten Reiterei kurzgaloppirenden Colonne nicht in Unruhe, die sie so leicht ungezügeltin die Carriere einfallen macht. Sind nun die Pferde gut abgerich-tet, stutzen aber und zögern vor dem Feuer, dann können wohl beiihnen Zügel, Sporn und Stoß der Hinterpferde sie vorwärts trei-ben, da möge sich dann die Reitkunst bewähren, und die von meh-rern Autoren (wie schon erwähnt) gepriesene Gliederdistanz sich ein-halten lassen. Die Reitschul- oder die Exercirplatz-Reiterei dürste,unserer Ansicht nach, bei wahren Attaken vor dem Feinde unver-meidliche Veränderungen erleiden, denn es ist nach der Meinungpraktischer Reiteroffieiere fast unmöglich, daß man beim Choc, wodas Pferd seine volle Kraft gebrauchen soll, es in der Gemüthsver-fassung ") erhalten kann, welche bei den zierlichen Bewegungenauf der Reitbahn im ruhigen Zustande vorkommen, wo kein Kugel-regen, kein Pulverdampf, kein großer Lärm das ohnehin feurigeTemperament des Pferdes aufregt.
Wenn man beim Choc die volle Kraft des Pferdes als einebedeutende Potenz annehmen muß, so bleibt es einleuchtend, daßman beim Choc nicht mit der Waffe des Reiters, sondern mittelstder Pferde den Feind über den Haufen wirst, ausgenommen imReitereimelöe, wo dann die befferen Waffen und ihre gewandte Füh-rung das Uebergewicht verschaffen.
17 ) Wenn man diese beim Pferd oder überhaupt bei jedem Thier als Natur-Angebinde zugibt und nicht bloß als Maschine betrachtet.
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