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ficht des Marsches, Cantonirung, Bivouacs und überhaupt nachUmständen berechnet sein.
Eine derlei Instruktion müßte freilich von einem echt praktischenReiterofficier entworfen sein, der schon mehrere Feldzüge mitgemachthat, das Nothwendige von dem Ueberflüssigen zu scheiden weiß,nicht Spielerei dem Nützlichen vorzieht, und als Hauptsache zu beur-theilen versteht, was der Mann und das Pferd leisten können.
Was dann einer solchen Ablichtung noch an Praxis fehlt, würdeohne Zweifel der Krieg schnell ergänzen, wie uns dieß die Erfahrungbewiesen hat.
Kriegsfähige Pferde überhaupt in kurzer Zeit zu erhalten, hängtvon den einfachen rationellen Grundsätzen ab, welche die Schwa-dronscommandanten beim Ausbilden ihrer Reiter in Anwendungbringen.
Es darf daher schon im Frieden weder eine mangelhafte Dresiurder jungen Mannschaft noch der Remonten stattfinden.
Bei der Dressur der Pferde muß ein Fortschreiten vom Leichtenzum Schweren, ein richtiges Beurtheilen der Eigenthümlichkeit jedeseinzelnen Pferdes Platz greifen.
Ganz verfehlt und unzweckmäßig ist es, wenn die Ablichtungder jungen Rekruten auf Remonten, statt auf abgerichteten Pferdengeschieht. Die besten, schon rittigsten Pferde müsien hiezu fürgewähltwerden; denn abgesehen davon, daß sonst weder die Rekruten nochdie Remonten etwas lernen, so schüchtert es fast durchgehends denjungen Rekruten ein, stch mit Lebensgefahr auf eine wilde, boshafteBestie setzen zu müssen.
Die Pferde müßen stets in Uebung bleiben. Schädlich ist es,nach dem Ausspruche aller Kenner, wenn die Schwadronscomman-danten, um ihre Pferde fett zu erhalten, sich begnügen, diese allezweite Tage nur auf Decken ausreiten zu lassen. Dieses Schonungs-system, wird es von oben geduldet, ist schädlich, denn Pferde nachlanger Ruhe erscheinen freilich bei Paraden in einem ausgefüttertenZustand schön, und galoppiren bei kurzen Bewegungen mit dembekannten Blend-Stallseuer, treten aber wirkliche Strapatzen ein,so zeigt stch bald das Schädliche eines solchen Systems; die Pferdesind nicht bei Athem, die fetten Rücken fallen ab, die Sättel, dievorher paßten, drücken nun, und diese Pferde leisten bei Weitem nichtdas, wie die in der Uebung erhaltenen.