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seiner Schwadron in diesem Treffen die stch auf einer Anhöhesammelnden feindlichen Bataillone attakirt, eines davon theilszusammengehauen, theils gefangen, und die zu Hilfe eilendefeindliche Reiterei zurückgeworfen. *)
1796 (4. Sept.) Napoleon warf durch einen gut combinirten An-griff die österreichische Armee in Unordnung in das Defil« vonCaliano. Sein Aide de Camp, Lamarais, sprengte mit 50Dragonern durch die Reihen der flüchtigen Oesterreicher, undverbreitete Schrecken unter ihnen; dieß verzögerte ihren Rück-zug und gab der nacheilenden französischen Reiterei Gelegen-heit, mehrere tausend Gefangene zu machen.
1796 (7. Sept.) Major Baron Wolfskehl dringt mit 6 Schwadro-nen Lothringen-Kürassiere undHusaren,von derTyroler Grenzeüber die Zser, durch Umwege bis Dachau in Baiern, in desFeindes Rücken, erbeutet eine Artillerie-Reserve von 44 bela-denen Wägen, eine Kanone und nimmt 318 Mann gefangen.
1796 (14. Sept.) Feldmarschall Wurmser sammelt sein Heer inTrient und zieht durch die Balsugana zum zweiten Male gegenMantua; während Buouaparte die schwachen Verschanzun-gen von Cagliano erobert, gleich hierauf dem Feldmarschallnacheilt, um ihn von Mantua abzuschneiden, und die vordieser Festung campirenden Oesterreicher zu überfallen. DerUeberfall gelang. Die Division Massena drang bereits in dasLager ein; der größte Theil der österreichischen Reiterei warum Futter in der Stadt, kehrte aber auch eben zu rechter Zeitzurück. Ungesattelt, wie sie waren, stürzten stch die Schwa-dronen auf den Feind und schlugen ihn mit bedeutendem Ver-lust zurück. Der Vortheil half jedoch wenig. Nach einigen Ta-gen ward die Festung doch eingeschlossen. Die schöne tapfereösterreichische Reiterei, die im Felde so nützlich gewesen wäre,verzehrte endlich ihre Pferde in der langen Blockade und erlagdem Mangel, nachdem man mit mehrmals wiederholten, un-
*) In den Feldzügen von 1796 am Rhein waren die Oesterreicher um 25,000Mann Reiterei stärker als die Franzosen, in einem Gelände, wo fie wenignützen konnte; allein die Bravour der französischen Reiterei, "damals auch auden schlechtesten Pferden, glich diese ungleiche Streitkraft beinahe in jedem Ge-fechte aus.
Streuuer, Prakt. Grunds
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