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wir, von unserer fortrollenden Berline aus, die Thurm-spitzen von Narbonne erblickten.
Hier erfuhr ich beim Umspannen, daß seit vier und zwanzigStunden keine Post weder hin- noch herwärts, und auch ebenso lange, gab mein Führer sein Wort dazu, kein Pferd in Be-ziers aus dem Stalle gekommen wäre. Ein neuer, aberüberflüssiger Beweis von der Wahrheitsliebe und Redlichkeitdes Ortolan-Wirths; denn seine, für nicht genossene Gerichte,für nicht getrunkene Weine mir zugeschnellte Rechnung, dieich noch warm in meiner Tasche, so wie er mein Geld dafürin der seinigen hatte, sprach ohnehin laut genug. Auswahrem Vaterlandsgefühl warne ich meine Mitbürger, dieetwa nach mir diese Gegend bereisen, sich ja, weder durchunsere deutschen Wegweiser, durch das anlockende Schild derHerberge, durch Fideikommisse und ehrliche Gesichter, nochdurch die bischöfliche Terrasse zu einem länger» Aufenthaltin diesem gotteslästerlichen Städtchen verführen zu lassen,als etwa der Postwechsel nöthig macht; und besonders dieBespannung ihres Fuhrwerks selber zu bestellen, damit siegeschwinder, als ich armer Betrogener, in das Kastell desWohllebens gelangen, dessen Vorzüge vor allen andern Kost-häusern des Reichs ich, mit deiner Erlaubniß, stillschweigend,und in meinem Tagebuche zum erstenmal, gleich einer zar-ten Empfindung, die sich nur fühlen, aber nicht beschreibenläßt, übergehe. Der Ehrenmann, in der weitesten Bedeu-tung deö Worts, der in der Kürze eines halben Tages der