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„zum Vergnügen aller Reisenden, noch lange leben, HerrWirth von Castelnaudari! Sie wissen nicht, wie elend esmir drei Tage nach einander gegangen ist, ehe ich hierankam. Sie haben mich mit einem einzigen Frühstück voll-kommen wieder hergestellt, und waren Sie nicht klüger, alsmeine Landkarte, so hätte ich, wie Andere, auf der ordinärenPoststrafie fortrumpeln müssen, ohne nur zu ahnen, daßder Geburtsort des Mannes, den ich vor allen Andern schätzeund liebe, mir auf dem Seitenwege in der Nähe lag. Wennman von gottesvergessenen Menschen so mürbe gemacht wird,als ich in Beziers, wie empfänglich ist dann nicht unserHerz für alles Gute, das uns Bessere zufließen lassen!"
Ich schüttete gegen meinen heutigen Wohlthäter alle mög-liche Floskeln des Danks um so verschwenderischer aus, alser mir es in wenig Stunden von mehr als einer Seite hergeworden war, und bestieg dann meine Berline mit einergewissen stolzen Selbstzufriedenheit, da ich sie zum erstenMal mit vier prächtigen Normännern, die keinem könig-lichen Einzüge Schande machen würden, bespannt sah. Der-gleichen erborgte Empfindungen halten indeß bei einem ver-ständigen Jünglinge nicht lange an, der die vergangene Nachtüber guten oder schlechten Versen verwachte, einen Feldweg,wie von grünem Sammt bezogen, vor sich, kühlende Jephprsim Gesicht, ein weiches Kissen unter seinem Kopfe liegenhat, und auf Stahlfedern sitzt. Auch war meine heutigeReise ganz dem süßen Taumel ähnlich, mit dem vormals