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„das Stammgnt eines zu seiner Zeit berühmten Schriftstellerswar, und auch seinen Namen führt, Montesquieu." — Daswar doch einmal ein Wort, Eduard, das sich hören ließ.Kaum war es ihm über die Lippen, so dachte ich weiternicht an mein körperliches Wohlbehagen und nahm seinenVorschlag mit herzlicher Freude an. Er verließ mich, umsogleich Anstalt zu machen, indeß ich meine Landkarte aus-einanderschlug, und meine Augen in der Gegend nach demanziehenden Orte herumschickte. Ich fand einige, als Zoll-stätte, mit einer Fahne, andere, als bischöfliche Residenzen,mit einem Sternchen, und einen mit zwei sich kreuzendenSchwerten zum Merkmal bezeichnet, daß in seiner Näheeine Schlacht vorgefallen sey; dem Ort aber, wo der großeMann geboren war, lebte und schrieb, hatte mein geogra-phischer Handlanger nicht einmal seinen Platz auf dem Erd-boden gelassen, geschweige ihn eines Ehrenzeichens gewürdigt.Der jovialische Hausherr ließ mir nicht Zeit, mich darüberlange zu ärgern. „Hier bringe ich Ihnen," trat er ein,„zum Abschied noch eine Flasche des guten Weins, der aufden Bergen von Montesquieu reift; sonst kauften ihn dieEngländer aufs Theuerste uns vor dem Munde weg, aberseit dem Tode des gelehrten Präsidenten fragen sie nichtmehr darnach; jetzt steht er um die Hälfte im Preis, ob erschon noch immer von derselben Güte ist." „Das thut mirleid um die Engländer," sagte ich, und nahm ihm das volleGlas ab. „Sie sollen," trank ich ihm die Gesundheit zu