Band 
[Siebenter und achter Band.]
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anzog, das über seine Brust herabfloß, und dem er unmöglichwehren konnte, um eine andere zu spielen, die weicher, locken-der, erhabener, und ihm tausendmal lieber war, als seinKinn. Es steht zu hoffen, daß der arme Klosterbruder sichseines Funds mit desto beseelterm Gefühl werde gefreut haben,je länger die Trauer um ihn seyn wird, in die ich ihn jetztim Geist zurücktreten sehe. Ich begleite ihn mit wahremMitleiden. Das Bild, das mich selbst im Traume so ange-nehm beunruhigt, wird ihn in alle Betstühle und Kapellenverfolgen. Er wird glauben, er habe, wie gewisse Insekten,nur eine Stunde gelebt. Welch ein leidiger Trost für eint menschliches Herz!"

u „Ach, theurer Schatten! " drückte ich ihr mit diesen Wor-

h ten einen zwar nur geträumten, aber warmen Kuß auf die

; Hand, „ wie wenig, ich fühle es nur zu sehr, ersetzt die

geistige Beschauung eines ehemals genossenen Glücks seinenVerlust!" Das schöne Phantom zitterte, seufzte, errötheteg und verschwand.

Meine Blicke folgten ihm nach bis unter die Sterne und> t Wandelsterne. Da ich aber dort weder sie noch ein anderes

> r Mädchen fand, das mir zuhören konnte, so klammerte ich mich,

e wie ein ausgemachter Schwätzer, an den ersten, besten Gegen-

X ' stand, der mir aufstieß. „Könnte," redete ich in die Luft,

„einer von euch Kometen denken und fühlen, und weiß ich,r denn, ob er es nicht kann? und ich setze den möglichen Fall,

[, e es begegnete ihm auf seiner regellosen Bahn zum erstenmal

Tbümmel, sämmtl. Merke, VII 3