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entwickelt die schönste moralische in seiner Seele. Großherzigund neidlos belächelt er in seiner philosophischen Kajüte dasWettrennen des Hochmuths nach Rang, Ehrentiteln und nachden Gängelbändern widersinniger Orden, und ärgert sich übergelehrte Flugschriften, lügenhafte Zeitungen und das sum-mende Geschmeiß, das seine faulen Eier hineinlegt, nichteher, als bis er gelandet hat.
Dann erst, in der Nähe geistiger und leiblicher Apotheken,von einem Sprach- oder Spielzimmer, von einem Tanz-oder Spiegelsaal in den andern getrieben, und verfolgt vondem Zungengeräusch der guten Gesellschaft, verläßt ihn seinglücklicher Gleichmuth. Er sehnt sich ermattet zurück in seineschwebende Klause, und will lieber um verdiente heitere Tageund vorwurfsfreie sternhelle Nächte mit Sturm und wildenFluthen kämpfen, als mit den schmeichelnden Zephiren undden glatten Herzensergießungen der großen Welt um dieZerrbilder ihrer erdichteten Empfindungen, mit denen siegegen die verwahrlosten Natnrkinder, die ohne Anspruch ausGlanz edel nur denken und handeln, so gern groß thut. Ichschwöre dir bei allen Winden, die uns von dem Hafen zuBvrdeaur aus bis an die holländische Küste trieben, daßwährend meines Herüberschwebens mir nicht eine unmuthigeStunde, kein trüber Augenblick in den Flug kam, außer daich mit Anbrnch des letzten Morgens meines Volontair-Dienstes, von dem Hurrah des Schiffsvolks geweckt, ein Landaus demNebel hervorleuchten sah, das ich beim Schlafengehen