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Belegen an Heilungs- und Präservations-Mitteln. Unter-suche doch, ob sie des Aufhebens werth sind. Dein Ausspruchsoll entscheiden." „Gut, lieber Wil'm," wendete er seinernsthaftes Gesicht von seiner Schreiberei ab gegen mich,„das hat aber Zeit bis auf den Abend. Jetzt habe ich meinNachdenken für preßhastere Personen nöthig, als du bist.Allen Respekt," staunte er mein Paket an, „für den ge-lehrten Sabathier, aber was will er mit diesem Schwall vonmedizinischen Verordnungen? Der Arzt, glaube mir, kannso gut, als der Moralist, seine Lebensregeln auf eine Quart-seite bringen. — Doch lege nur einstweilen deine Gegen-beweise," streckte er ungeduldig seine Feder einem Lesepultzu, „dorthin neben Zimmermanns Erfahrungen, und wenndu nichts Besseres vorhast, so besuche indeß so lange unsereHörsäle, Professoren, Kirchen, Armenanstalten, oder wasdu sonst willst, bis ich dir wieder zu Diensten seyn kann."„Du bist heute kurz angebunden, lieber Jerom," erwiederteich. Statt zu antworten, reichte er mir, mit einem Blick,der mir ans Herz ging, die Namenliste aller der Leidendenhin, die auf Strohsikcken und seidenen Betten nach baldigemTrost aus seinem Munde ächzten, tunkte seine Feder frischein und schrieb weiter. Ich erschrack über dies übernächtigeschwarze Register so sehr, daß ich, wie von Gespenstern ver-folgt, aus seinem Muse» nach dem unerträglich leeren mei-nigen flog. Hier, nach einem kurzen Besinnen, versuchte ichdas Möglichste, um mich aufzuheitern, aber es ging nicht.