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Geheimniß verrieth? Bastian half mir aus dem Traum. „Wir/'sagte er, „so viel unser waren, sahen diesen Abgesandten desHimmels nur schwarz gekleidet vor Ihrem Bette und nachseiner Verschwindung kein einzigmal wieder." Jetzt begriffich, warum der Schlaue, aller französischen Höflichkeit ent-gegen, mich nie mit einem Gegenbesuche beehrte, — nie zueiner gemeinschaftlichen Spazierfahrt abholte, und so fremdmit meiner Haushaltung that, als habe er in seinem Lebenkein Wort von dem alten Maler Sperling und den beidenPuppenspielern gehört, ob ihm schon Ersterer eine fast VerlorneErbschaft und die Andern ihre Befreiung von Tortur undGalgen zu verdanken hatten.
Hochgepriesen sey mir sein System. Noch hat kein anderesmeine Seelenkräfte so auf einmal, wie durch einen elektri-schen Schlag zu erschüttern vermocht, als seine heutige Ueber-raschung. Gleich dem svkratischen Genius leitete mich seineunsichtbare Hand bis zu dieser seligen Stunde der Erkennt-niß. O daß sie, rief ich kleinmüthig aus, für die höchstemeiner Lebensfreuden mit demselben Gelingen fortwirke! —stellte mich an das Fenster, blickte, Thränen der Zärtlichkeitin den Augen, gen Himmel und dachte eine ganze Weilenoch an ihn und Agathen, ehe ich meinen großen Fundunter den Arm nahm und nach Jeroms Studierzim-mer eilte. „Hier bringe ich dir," trat ich vor seinenrunden philosophischen Drehstuhl und Arbeitstisch, „meineweitläufige Krankheits-Geschichte nebst den dazu gehörigen