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[Siebenter und achter Band.]
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verschränkt müßt« das Herz seyn, das nie.,, in der unaussprech-lichen Freude des Wiedersehens, wenigstens seine Hausnach-barn, Blutsfreunde und andere liebe Bekannte zusammentrommelte? Und äst das nicht ganz der Fall mit mir, nieinemTagebuche und seinen Lesern? Freilich, kann ich nicht läug-nen, hätten seine beiden ersten Besichtiger gern verschiedeneder Malereien, die es mitbringt, retouchirt, einige verschlis-sen, andere wohl gar, in der andächtigen Stimmung des

verstorbenen Herzogs von —-vernichtet, um den

Hofdamen kein Aergerniß zu geben. Was sagen aber auchdie Freunde der Kunst zu seiner Bilderstürmern? Er ver-schonte so wenig die Unschuld der Bathseba, als den trun-kenen Lot mit seinen Töchtern, von van der Werft, wederRubens fleischige Grazien, noch die schlankesten badendenNymphen von Mbanv, ließ von seinem Kabinetsmaler alleakademischen Nuditäten in der väterlichen Verlaffenschaft, jereizender sie waren, desto eher, aufs Neue grundiren underbaulichere Figuren darauf setzen. Nun sah es freilich keinMensch dem König David mit der Harfe, den Prinzessinnendes Hauses, oder andern Familien-Porträts an, was hinterihnen steckte, und der Teufel konnte sein Spiel so wenigdamit treiben, als der Herzog selbst, denn er starb ohne Kinder.

Meinen armen Zeichnungen wäre es, wie gesagt, nichtbesser ergangen, hätte es nur ohne Nachtheil desZusammen-bangs so leicht geschehen können, als in jener fürstlichenBilderkammer.