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Aber Dt. Sauveur, der sie aus dem Feuer riß, ließ seinezum Versuch des Ausbefferns erhobene Hand so gut sinken,als Ierom, der mir mein Portefeuille nach dreitägiger Durch-sicht mit einer Erklärung so eben wieder zurück gebracht hat,die ich lieber verschwiege, wenn ich etwas zu verschweigengewohnt wäre. „Hier, Wil'm," trat er mit einem Lächeln,das mir nicht gefiel, in mein Zimmer, „hast du deine —wie du sie zu nennen beliebst — Recepte wieder. Als Arzt-weiß ich gar nichts damit anzufangen." — „Gar nichts?“fiel ich ihm in die Rede. „Das ist arg!" „Und als Philo-soph," fuhr er ächt holländisch fort, „eben so wenig."
„Gib dein Werk aus, für was du willst, nur nicht fürein moralisches Vehikulum — dazu ist und bleibt es verdor-ben. Das wenige Gute, was hier und da darin, gleichWaizenkörnern unter Spreu, zerstreut liegt, würde keineHand voll dienlicher Aussaat betragen, wenn man sich auchdie undankbare Mühe geben wollte, sie von ihrem Unrathzu sichten. Und wem könnte am Ende auch wohl auf einemErdstrich, der von Kultur so strotzt, wie dein Vaterland, mitsolch einer Kleinigkeit gedient seyn?" Ich runzelte die Stirnund schlug die Augen zu Boden. „Deine Offenheit," fuhrer nach einer zwar kleinen, aber doch immer sehr demüthi-genden Pause fort, „und die Wahrheit deiner Ohrenbeichte,ob sie schon der neugierigste Sündenerforscher weniger treuwünschen würde, verdient indeß —" ich schöpfte wieder Athem— „einige Schonung. ES steht vielleicht zu hoffen, daß sie