suchen und macht es immer schöner, bis sich ihre Federnsträuben und ihr das Herzchen darüber selbst zu pochen anfängt.
Ach, ich müßte mich sehr irren, wenn die sanfte, un-merkliche Verschmelzung stündlich wachsender männlicher Baß-noten mit melodischem weiblichen Diskant, nicht zuletzt aufder Tonleiter des Lebens einen Einklang hervorbrächte, dernur einer mondhellen Nacht bedarf, um in das beredteFlüstern des Verlobungskusses überzugehen. Alsdann? Nun,mein Gott, wäre es alsdann wohl so etwas Unerhörtes, wennin der Folge der merkantilische Umtrieb der einzelnen Groschenund Thaler, die sie ohne große Mühe und Kosten ersang,ihre Strohkörbchen, irdenen Aesche und Vasen in TonnenGoldes verwandelte, die freilich einen ganz andern Respekteinflößen, als Alles, was sie uns dermalen noch aus demGebiete der Natur Schönes und Gutes auftischt. Welchestohe Zukunft kann sich diese holländische Karschin nichtversprechen! wenn sie einst nicht mehr nöthig hat, an derLandstraße auf neugierige Käufer zu lauern, ihnen Rede zustehen und jeden schalen Gedanken, den sie auskramen, inVerse umzusetzen, die, ihre heutigen ausgenommen, noch nieeine Druckerpresse erreicht haben. Dann erst wird sie sich fühlenund gebieten lernen, ihren eigenen guten Einfällen folgen, und,indem sie mit heiterer Laune den glücklichen Erdstrich segnet, derden Keim ihres Talents als eine Wunderpflanze in Nahrungsetzte, mit mitleidigem Lächeln auf unsere deutschen Witzkrämerund ihre Ladenhüter herabsehen. Sogar auf der Börse, wo Apoll