Band 
[Siebenter und achter Band.]
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Erster Gesang.

Einen seltnen Sieg der Liebe sing' ich, den ein armerDorfpredigcr über einen vornehmen Hofmarschall erhielt, derihm seine Geliebte vier lange Jahre entfernte, doch endlichdurch das Schicksal gezwungen wurde, sie ihm geputzt undartig wieder zurück zu bringen.

Der große Gedanke, der sonst die deutschen Dichter er-hitzt, daß sie die Freuden des Tages und die Erquicknng derNacht, daß sie die Peiniger der menschlichen Natur, Hungerund Durst, und die großen: Qualen der Dichter, den Spottder Satyre und die Faust des Kunstrichters verachten, diesergroße Gedanke: Einst wird die Nachwelt mich lesen, hat kei-nen Antheil an meinen Gesängen. Dein belohnendes Lächelnallein, komische Muse! reizt mich an, diesen neuen Sieg derLiebe zu singen; und will ja die Göttin des Ruhms dersüßen Bemühung des Dichters noch eine Belohnung hinzu-thun, so sey es der theure Beifall meiner Caroline! Sie lesedieß Lied, das ich, entfernt von Ihr, aus Einsamkeit sang,meinen Geist zu ermuntern! ihr harmonisches Herz schwell'ans; unwillig über den Einfluß des glücklichen Dichters in