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Pastors. Der Stolz war es und die Begierde nach einembequemlichen Leben! Denn wenn ihn auf der einen Seitefeines hinfälligen Herzens die Tochter des vornehmen Kir-chcnraths mit ihrer Neigung verfolgte, so bestrirt es auf derandern die Ausgeberin des Präsidenten. Ihre Wahl warder gewisse Beruf zum Vorsteher der Kirche. Als Superin-tendent konnt' er alsdann eines langen ruhigen Lebens ge-nießen, von den Truthähnen seiner freigebigen Divcese undden Komplimenten gemeiner Pfarrherren gemästet. So wirdoft ein Knabe geängstet, wenn ihm sein lachender Vaterein Stück kräftiges Brod und eine einzelne wohlriechendeErdbeere vorlegt. Was soll er wählen? Sein Gaum verwirft,was sein hungriger Magen verlangt, doch feine Minutenlange Näscherei verachtet das Elend des ganzen Tages, kurzentschlossen verschluckt er die Erdbeere und übertäubt dasMurren feines Magens durch erzwungene Gesänge. Ebenso gewiß würde auch endlich der verliebte Magister seine kleineWilhelmine gewählt haben, wenn nicht das feindliche Unge-fähr und der hämische Neid den Unêirtfchloffenen überraschtund vier lange Jahre seine Liebe getäuscht hätten.
Ein Spürhund der Liebe, ein leichtfertiger Page, der einstin seinem Müssiggange diese ländliche Venus erblickte, prahlteso laut mit seiner Entdeckung, daß sein verliebtes Geschwätzdurch fünfzig Thüren in die Ohren des aufmerksamen Hof-marschalls erklang, der sogleich den sultanischen Entschlußfaßte, mit den Reizungen der holden Wilhelmine den