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[Siebenter und achter Band.]
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dieß anbefohlne Geheimniß ins Ohr: der gnädige Herr Hof-marschall werde dabei seyn, und keine, nein keine, als die ge-genwärtigen Seelen konnten diese mystischen Worte vernehmen.

Welch ein Tiefsinn bedeckt' jetzt mit den Fittigen der Mit-ternacht, das Kabinet der schönen Klariffe! Ihre erfindungs-reiche Liebe stritt immer mit der schwerfälligen Einsicht desMagisters: doch Beide mußten sich der Erfahrung eines grauenKammermädchens unterwerfen. Anschläge wurden, gefaßt,untersucht, und durch neue verdrängt! Lange ging das wichtigeProjekt wie ein Würfel im Kreisläufe herum, ehe die ältlicheZofe mit der verschmitzten hohen Miene eines versuchten Mi-nisters, ihre Gedanken in folgenden klugen Worten entdeckte:„Jetzt, ehrwürdiger Herr, da sich Ihre Augen nach Ruhesehnen, so hören Sie kürzlich meinen unmaßgeblichen Vor-schlag: meine willige Stimme soll jetzt dem Wächter des Ho-fes befehlen, daß fein sicheres Geleite Sie, den Windhundenvorbei, in die Stube führe, die unser Haushofmeister bewoh-net. Dieser wird gern eine Nacht sein Bette mit Ihnentheilen, und morgen meldet er Sie bei dem gnädigen Grafen.Dann gehen Sie nur unerschrocken zu dem alten Papa; erwird gewiß Ihre Bitte gewähren; denn er liebet Sievon Herzen, und Ihre klagenden Jahrgänge haben seinehypochondrische Brust mit Ehrfurcht für Sie, Herr Pastor,erfüllet. Also schlafen Sie sanft, bis die Morgenröthe Ihregestärkten Glieder zum fröhlichen Hochzeitfeste erweckt!" Eingütiger Lobspruch aus dem rosenfarbenen Munde der Gräfin