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des Hofmarschalls an der Spitze vieler andern. Vier deutscheHengste, chinesisch geschmückt, zogen ihn, und ein vergoldeterJupiter regierte den schnurrbärtigen Kutscher. Ein musika-lisches Silbergeläute hüpfte auf dem Rücken der Pferde,indem unter ihren stampfenden Füßen die fröhliche Erdedavonflog. Schon von ferne erkannte der zitternde Pfarrherrseinen Gönner, und an seiner Rechten die geputzte Braut.Mit unbedachtsamer Höflichkeit ging er dem fliegenden Schlit-ten entgegen, aber sein wilder Führer schwang die knallendePeitsche und wendete mit seinen vier Schimmeln in vollemTrabe um, daß der Magister, mit verzerrtem Gesichte, eiligwieder zurücksprang. Mit majestätischem Anstande stieg nundie einnehmende Wilhelmine von dem sammetnen Sitze undda verrieth sich zugleich auf einige süße Augenblicke für denentzückten Bräutigam, ihr kleiner vorgestreckter Fuß bis andie Höhe des seidenen Strumpfbandes, auf welchem mitPünktchen von Silber ein zärtlicher Vers des Voltaire gesticktwar. Ach wohin weiß doch nicht ein französischer Dichter zuschleichen! Gesteht es nur, ihr Deutschen, bis dahin ist nochkeiner von euren größten Geistern gedrungen. So bald sieausgestiegen war, umrauschte ein buntfarbiger Stoff dieseverdeckten Schönheiten. Eine schneeweiße türkische Feder blä-hete sich auf ihrem gekräuselten Haare, und bog sich neugie-rig über ihren wallenden Busen, der unter den feinen Spitzenaus Brabant hervorblickte, wie der volle Mond hinter denSprößlingen eines jungen Orangenwäldchens. Nach ihr sprang