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Blicke der Großen mehr gelten, als ein richtiger Verstandund Tugend und Wahrheit. Er war es, der Wilhelminenzuerst mit glimpflichen Worten vor der weiten Gefahr warnte,in die ihr Leichtsinn, und die verjährte List eines wollüstigenHofs ihre Jugend verwickelte, der ihr zuerst den Gedankenerträglich und wünschenswerth machte, wiederum die heiteregesündere Luft ihres Geburtsorts zu athmen. Mit innrerBefriedigung fah er, daß der heutige Tag seine Bemühungkrönte, und dieses frohe Gefühl beschäftigte ihn einzig indem Taumel einer thörichten Gesellschaft. Ungern sah ihnder Hofmarschall in dem Kreise feiner Lust. — Er aber trugungekränkt diese ehrende Verachtung und gab sich gern einemunruhigen Tage preis, um ein verirrtes Mädchen in einerglücklich entschlossenen Tugend zu stärken. Zischt ihn aus,ihr Lieblinge und Weisen des Hofs! Was helfen ihm alleseine Verdienste? Daß sie einst vielleicht, in Stein gehauen,auf seinem Grabmale sitzen und weinen? O wie thöricht! denGeboten des Himmels zu gehorchen, wo ein Fürst befiehlt,und auf dem einsamen Wege der Tugend zu wandeln, wonoch kein Hofmann eine fette Pftünde erreicht hat. Wenneine falsche wankende Uhr des Stadthauses den Vorurtheilender Bürger gebietet, so betrügt sie oft unsere wahre Kenntnißder Zeit um ihren Gebrauch; denn hier, wo ein Jeder demallgemeinen Irrthume folget, den eine summende Glocke aus-breitet, und die entfernte Sonne für nichts achtet, was hilftes hier dem gewissen Sternseher, daß er sich allein nach ihren