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[Siebenter und achter Band.]
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und dem Hofnarren zerknickt, die ganz still die noch verbor-genen Schätze des Witzes für sich einsammelten, wie derGeizhals das wohlfeile Korn auf die theuern Zeiten derZukunft.

Die verdrießliche Langeweile fing wieder an, den ange-nehmen Lärm der Gesellschaft zu unterdrücken, als der schlaueHofmarschall es zeitig bemerkte, und ein frohmachendes Hvch-zeitgeschenk aus seiner Tasche hervorzog. Er wickelt' es ausdem umhüllten Papier, und ermunterte die übrigen Gäste,seinem Beispiele zu folgen. Ungezwungen stellt' er sich hinterden Stuhl der angenehmen Braut, und hing ihr ein demantnesKreuz um, das an einem schwarz-moornen Bande zwischendem schönen Busen hinunterrollte. — O, was für ein Be-wußtseyn durchströmt' jetzt die blutvollen Wangen der Schonen!Mit ungewisser Stimme dankte sie dem galanten Herrn.Lange konnte sie nicht ihre widerstrebenden Augen in dieHöhe schlagen, und die unzeitige Scham brachte sie in einekleine Verwirrung. Ein solches Gefühl durchdringt oft dietreulose Brust eines Hofmanns, wenn sie nun zum erstenMale unter dem ertheilten Ordenssterne klopft. Furchtsamglaubt er, die Gemahlin des Fürsten möchte das Verdiensterrathen, das ihm dies Ehrenzeichen erwarb. Selbst den ihmunbekannten lakonischen Worten des Sterns trauet er nicht,und er wird es nicht eher wagen, sich unter seinen Neidernzu brüsten, bis ihm sein trostreicher Schreiber die goldenenBuchstaben verständlich gemacht hat.