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Der Freundschaft, eine KlementineVor Wälschlands Schäferinnen zu!
Dem Jünglinge zum Unterrichte,
Der seine Neugier nährt, sein zärtlich Herz vergißt.Schrieb Richardson die rührende GeschichteDes Helden, der ein Muster ist.
Welch ein Zusammenhang von Schmerz,
Ergoß sich nicht auf die sonst heitern TageDes tugendhaften Manns! die Quelle seiner KlageWar Klementine und sein Herz.
O stelle sie dir doch im BildeMit allem Reiz der Unschuld dar,
Die freudig, rührend, sanft und milde,
Rein wie der Glanz, den einst auf Edens LustgefildeDas erste Morgenroth gebar,
Auf ihrer Stirn gezeichnet war;
Und denke, wie sich nun in ihren edlen BlickenUm ihres Freundes Wohl der Schwermut!) Jähre mischt,Die seine Hand mir traurigem Entzücken,
Von ihren blassen Wangen wischt,
Die in der Blüthe schon, den Rosen gleich, ersticken,Wenn fle der Sonne Strahlen drücken.
Und kühlend sie kein West erfrischt.
Denk' ihren Reiz, wenn nun der Trost gekränkter TugendMit ihrer Schönheit sich vermengt.
Und kühn die Unschuld ihrer Jugend