Als Bücher, Predigten und Klagen.
„Madam, Ihr Schicksal thut mir leid,
„Dem Seligen ist wohl; entschlagen„Sie ihn sich aus dem Sinn. — Ihr knappes Wittwcnkleid„Steht Ihnen gut und — mit Vernunft und Zeit„Läßt solch ein Unglück sich ertragen —
„Allein, darf ich noch einmal fragen,
„Was suchen Sie bei mir — ein Zehrgeld — einen Mann?"O nein. Durchlauchtigste, mir drückt ein schönrer PlanDas Herz bald ab — „Nun gut; darf ich ihn wissen,
„So reden Sie doch nur." — Wohlan!
Um sittsam, fromm und froh mein Leben zu beschließen,Wünscht' ich — gleich einer Heiligen zu Füßen, —
Der himmlisch reizendsten Prinzessin mich zu nah'n.
Vergessen Sie an Wilhelminen
Den schwachen Theil von ihrem Lebenslauf.
Ach nahm' in Ihnen mich die Tugend wieder auf.
Wie treu würd' ich der Tugend dienen.
Der junge Herr, dem ich zuerst die WiederkehrZum Guten danke, ist auch der.
Der mich zu Ihnen schickt! er gab mir im VertrauenDen Wink, es sey bei Ihren KammerftauenSeit gestern eine Stelle leer.
Bewerbe , Mienchen, dich um diesen Platz, sprach er.
Denn unter Ihrem himmelblauenGewölbten Augenpaar zu leben — zu ergrauen.