Ich achte nicht auf jede Stimme,
Und wär' es wahr — Nun wohl! Der große Sancho sprach!Man sey nur Ritter erst, das Uebrige folgt nach;
Ein guter Umweg, keine Krümme.
Nicht Jeder trifft, Bekanntschaften zu machen,
Die Zeit so gut, wie sie der Ritter traf.
Die Schöne lag in einem luft'gen Schlaf,
Ein Viertelstündchen vorm Erwachen.
So mancher Reiz, von dem der schwüle TagDie feinen Decken weggeschoben,
Ward durch das halbe Licht der Laube mehr erhoben,
In deren Schattenkreis sie lag. —
Ein solches Kleinod zu entdecken,
War sich der Ritter nicht versehn.
Er sah und blieb mit fteudigem ErschreckenBeim ersten Augenblick, wie eine Säule, stehn:
Beim zweiten wollt' er näher gehn,
Beim dritten ... aber ach! die Unschuld schläft zu schön;Es wär' ja Schade, sie zu wecken! —
Nun konnt' er eine lange ZeitIn unentschloßner Trunkenheit,
Bei diesem Gegenstand nicht seinen Blicken wehren:Doch, als er reiflicher erwog,